Montag, 7. Oktober 2013

ALPHA-Kurs IX - Heilt Gott auch heute noch?

Heilt Gott auch heute noch? Eine sehr spannende und doch so simple Frage. Denn bereits im 2.Buch Mose 15,26 sagt Gott:


"Wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, eifrig gehorchen wirst und tust, was vor ihm recht ist, und seine Gebote zu Ohren faßt und alle seine Satzungen hältst, so will ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der Herr, dein Arzt!"

Und das galt bevor Jesus Christus für all unsere Schuld bezahlt hat. Wieviel mehr wird das wohl jetzt gelten?
Dummerweise war ich, als dieser Vortrag im ALPHA-Kurs gehalten wurde, noch immer bei meinen Großeltern an der Ostsee, so, dass ich hier nicht wirklich viel "Fachliches" beizusteuern habe. Aber Gott sei Dank(!) bin ich schon zweimal selbst Zeuge von Spontanheilungen nach Gebeten geworden und so werde ich einfach wieder mal Zeugnis geben. Doch vorab noch einige Überlegungen, die für mich die Frage "Heilt Gott auch heute noch?" mit einem klaren JA! beantworten.
Gott hat die Welt erschaffen, es sollte für ihn ein leichtes sein unseren Körper in seinen ursprünglichen Schöpfungszustand zurückzuführen, wenn irgendwas damit nicht stimmt.
Ich denke, die meisten Krankheiten sind seelische Belastungen, die sich irgendwann auf körperlicher Ebene manifestieren. Da Jesus jegliche Schuld und damit auch seelische Belastungen bereits beglichen hat, sollte der Glaube an Jesus Christus uns auch auf körperlicher Ebene befreien.
Der eine oder andere mag jetzt sagen: Wozu brauch ich Jesus, es gibt doch Ärzte! Ganz einfach: Ärzte können nur Symptome behandeln und das nichtmal immer, aber Jesus kann die Wurzel des Übels beseitigen! Ohnehin habe ich zum Thema Medizin und Gott eine recht gewagte These, denn irgendwie passt das beides für mich nicht recht zusammen. Wenn Gott alles kann und er auch alles tut, wenn ich ihn darum bitte, warum sollte ich dann zum Arzt gehen und mich behandeln lassen? Braucht es nicht lediglich das besagte Senfkorn Glauben um mich zu heilen?
Ich hol mal ein wenig aus:

"Und die Pharisäer traten herzu und fragten ihn, um ihn zu versuchen: Ist es einem Mann erlaubt, seine Frau zu entlassen? Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Was hat euch Mose geboten? Sie sprachen: Mose hat erlaubt, einen Scheidebrief zu schreiben und [seine Frau] zu entlassen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wegen der Härte eures Herzens hat er euch dieses Gebot geschrieben. Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau erschaffen. "(Markus 10, 2-6)

Schon einmal hatte Gott für uns Un- oder Kleingläubige bzw. Hartherzige einen Kompromiss geschaffen, ich denke, ähnlich verhält es sich auch mit der Medizin. Die Medizin ist von Gott, aber ich glaube nicht, dass sie geschaffen wurde, damit wir uns als erstes an Ärzte wenden, wenn wir irgendetwas haben. Sondern sie wurde geschaffen für jene, die Gott zu wenig Vertrauen, deren Herzen zu hart und damit nicht empfänglich für Gottes grenzenlose Liebe sind. Gott sollte immer die erste Wahl sein, er allein kann Wunder vollbringen und er braucht dazu keine Ärzte. Wie gesagt, das ist meine persönliche Theorie. Und ich kann euch auch sagen, dass ich trotzdem gelegentlich zum Arzt gehe, aber ich bin mir auch bewusst, dass ich das nicht müsste, wenn ich Gott genug vertrauen würde. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, ich weiß, selbst wenn man, wie ich, bereits Heilungen erlebt hat und auch schon von zahlreichen Heilungen gehört hat.
Hier nun meine Geschichte bzw. zunächst die meiner Tochter:
Meine Tochter hatte mit Einführung von fester Nahrung sehr sehr starke Verdauungsprobleme. Sie konnte nicht ohne Hilfe Stuhl absondern. Schon als sie noch vollgestillt wurde, hat sie nur ein- bis zweimal in 14 Tagen eine volle Windel gehabt. Aber erst mit Beginn des Breis wurde das ein wirkliches Problem. Zunächst versuchte ich das ganze selbst in den Griff zu kriegen mit "Fiebermessen", Kümmelzäpfchen, Fenchel-Reis-Brei, aber nichts half. Die Kleine aß so gern schüsselweise Brei in sich hinein, aber nie kam etwas davon in ihre Windel. Also ging ich zum Arzt. Der gab mir Glycerin-Zäpfchen, aber die waren so aggressiv, dass die Kleine einen blutend wunden Po bekam. Eine andere Ärztin empfahl Lactulose-Sirup und balaststoffreiche Kost, aber auch das half nichts. Meine Tochter kackte höchstens einmal die Woche und das auch nur mit Fremdeinwirkung. Das zog sich über mehrere Monate und egal, was ich versuchte, es wurde einfach nicht besser. Dann hieß es in meiner Gemeinde, es gäbe einen Heilungsgottesdienst mit einem Pfarrer aus dem Kongo. Da dachte ich, damals noch kein Christ, das klingt lustig und schaden kann es auch nicht. Ich schleppte meine Tochter dorthin und wollte mir eigentlich nur mal anschauen, ob das so abläuft, wie man es aus Ami-Filmen kennt: JA, das tut es. Es war wirklich krass und ich fragte mich oft, ob die alle eigentlich einen Schaden hätten. Nunja, trotz meiner zahlreichen Zweifel betete ich mit und ließ diesen Gottesdienst über mich ergehen. Dann ging ich mit meiner Tochter nach Hause, legte sie ins Bett und die Sache war für mich abgehakt. Am nächsten Morgen hatte meine Tochter eine volle Windel und ab diesem Morgen auch jeden darauffolgenden Morgen. Mir war dieses Wunder damals nicht so richtig bewusst, aber tatsächlich war ab dem Tag nach diesem Heilungsgottesdienst ihr Verdauungssystem vollständig in Takt. Es war so eine Befreiung für mich, dass die Kleine endlich ordentlich kacken konnte und ich mir keine Sorgen machen musste, wie man das jetzt in den Griff kriegen würde, echt WUNDERVOLL! Gott sei Dank! Und als neulich eine Freundin mich wegen dem Kind ihrer Schwester fragte, welches anscheinend ähnliche Probleme hatte, empfahl ich ihr einfach einen Heilungsgottesdienst;)
Heilung Nummer 2:
Es war ein Sonntag. Bereits früh beim Aufstehen hatte ich ziemlich starke Rückenschmerzen, was mich allerdings nicht davon abhielt zum Gottesdienst zu gehen. Zuhause angekommen, nach dem Mittagsschlaf waren die Schmerzen noch schlimmer. Sie waren gar nicht permanent da, aber bei bestimmt Bewegungen wirklich richtig fies. Abends gab es noch einen Lobpreisgottesdienst, den ich ebenfalls besuchte und nachdem man für sich beten lassen konnte. Da mich nun eben diese Rückenschmerzen schon den ganzen Tag plagten, dachte ich, ein Gebet kann nicht schaden. Ich ging hin, zwei Christen beteten für mich und fragten mich anschließend, ob es besser sei. Ich merkte nichts, aber im Stand war es e nicht so schlimm, also machte ich ein paar kleine Verrenkungen und ich war echt beeindruckt: Da tat nichts mehr weh! Der Schmerz war wie weggeblasen. Ich kann das bis heute noch nicht ganz glauben, denn obwohl Gott die Welt geschaffen hat, zweifeln wir ihn bei so geringen Belangen doch an. Aber Gott ist größer und Jesu' Kraft ist in den Schwachen mächtig (2.Korinther 12,9)!
Deshalb rate ich euch vor eurem nächsten Arztbesuch erstmal zu beten und Gottes Heilung im vollen Glauben anzunehmen und ihr werdet Staunen, welche Wunder Gott an Euch vollbringt. Wir dürfen Großes von Gott erwarten!:)

Seid geheilt im Namen Jesu Christi,
AMEN.

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