Mittwoch, 23. Oktober 2013

Leere.

Bevor ich mich mit den 10 Geboten auseinandersetze, will ich noch einen Satz aus meinem Anfangspost in diesem Blog genauer erklären:
"Jesus füllte eine Leere in meinem Herzen aus, die mir bis dahin nicht bekannt, aber rückblickend offensichtlich war."
Mir ist da just heute ein Zitat ins Auge gesprungen:
"Im Herzen eines jeden Menschen gibt es eine Leere, die nur Gott durch seinen Sohn Jesus Christus füllen kann." (Blaise Pascal)

Aber was ist diese Leere, die Jesus Christus füllt? Woher kommt diese Leere. Nun, wie ich bereits erwähnte, war mir diese Leere bis ich zu Jesus gefunden hatte, nicht bewusst, aber unbewusst war sie immer da. Sie ist eigentlich immer offensichtlich, wenn wir nach dem tieferen Sinn des Lebens fragen. Wenn wir uns nicht damit begnügen in der Gegenwart zu leben, sondern einmal darüber nachdenken, wo das alles hinführen soll.
Für mich drückt diese Leere die Trostlosigkeit unseres irdischen Lebens aus: Es könnte jederzeit vorbei sein. Ich könnte morgen vom Auto überfahren werden, und dann? Ich will noch so viele Dinge tun, so vieles erleben. Aber welchen Wert hat das alles eigentlich am Ende?
Zunächst stellt sich die Frage, was man tun kann um sein Leben mit Sinn zu füllen? Ich könnte mich an gesellschaftliche Normen halten, eine Familie gründen, arbeiten bis ich 67 bin um mein Haus abzubezahlen und danach die Früchte meiner Arbeit ernten, die aber nach Prognose der älteren Generationen nicht besonders reich ausfallen werden. Und wer weiß schon, ob ich nicht irgendwelche körperlichen Gebrechen habe, die mich daran hindern meine endlich wieder gewonnene Freizeit voll auszukosten? Werde ich folglich am Ende meines Lebens in meinem Schaukelstuhl sitzen, Socken stricken und der verschwendeten Zeit in meinem Leben nachweinen?
Oder entscheide ich mich, auf alle gesellschaftlichen Konventionen zu sch... und die Sau raus zu lassen ohne Rücksicht auf Verluste? Aber wie soll ich das finanzieren? Ich könnte eine Bank ausrauben, aber sehr wahrscheinlich würde ich dabei erwischt werden. Ich könnte meinen Rucksack packen, aussteigen, durch die Welt ziehen und von der Hand in den Mund leben. 
Ganz gleich, was ich tun würde, es würde seinen Wert verlieren, angesichts der Tatsache, dass ich mein Leben so leicht verlieren kann. 
Wir brauchen im Leben ein Ziel, eine Bestimmung, die wir erfüllen können. Ich meine, wer sind wir eigentlich? Durch was identifizieren wir uns? Bin ich Mutter? Bin ich Ehefrau? Bin ich Freundin?... Kann irgendwas davon über den Tod oder Verlust hinaus bestehen? Was, wenn meine Freunde sich von mir abwenden? Was, wenn mein Mann sich von mir trennt?
Diese Fragen lösen eine absolute Leere in mir aus, wenn ich sie nicht mit Jesus Christus beantworte. Aber Jesus gibt meinem Leben Sinn, Jesus gibt meinem Leben Ewigkeit.
Meine Bestimmung hier auf Erden ist es, das Reich Gottes zu bauen und soviele wie möglich zu retten, um dann am Ende meiner Zeit hier zu Gott zurück zu kehren und das ewige Leben zu leben, dass er für mich vorgesehen hat. Und so irre ich nicht mehr ziellos umher. Klar, mein Leben auf dieser Erde ist noch immer begrenzt, aber ich habe einen klaren Auftrag, ich kenne das Maß aller Dinge: Es ist Gott. Ich weiß, wer ich bin: Ich bin ein Teil von Gott durch Jesus Christus. 
Man könnte jetzt natürlich sagen: Aber ich kann auch Gutes tun ohne an Gott zu glauben. Klar kannst Du ein selbstloses Leben im Dienste der Menschen führen, aber was nützt das, wenn Du tot bist? Welche Bedeutung hatte dieses Leben dann für Dich? Wenn Du Dich von Gott abwendest und Dich damit von ihm trennst, hat das mindestens 2 Konsequenzen:
Erstens: Nur wenn wir uns unserer Schuld bewusst sind und sie vor Gott bringen, kann er sie uns nehmen und wir können frei leben. Es geht dabei nicht darum zu zeigen, wie schlecht Menschen ohne Gott sind, sondern darum zu verkünden, dass Gott uns das längst durch Jesus Christus vergeben hat. Wir alle können ohne Gott Gutes tun, aber wir tun auch Schlechtes, uns widerfährt auch Schlechtes und das belastet uns, den einen mehr, den andern weniger. Wir sollten nicht den Fehler machen uns für unfehlbar zu halten. Wir sind nicht perfekt und wir müssen es auch nicht sein, denn da, wo wir es nicht sind, wirkt Jesus umso mehr. Er schenkt uns die Kraft stärker zu sein als Angst oder Zweifel. Er nimmt alle Last von unseren Schultern, so dass wir frei unserem Herzen, d.h. Gottes Stimme folgen können. Und nur das wird uns glücklich machen. Wenn Du darauf verzichtest, wirst Du immer Dinge mit Dir rumschleppen, Du wirst auf unüberwindbare Mauern stoßen, weil Du Dir nicht die Kraft und die Gnade Gottes holst und das wäre einfach schade.
Die Zweite Konsequenz ist, und ich will da niemandem Angst machen, aber es ist so: Wenn Du Dich nicht zu Lebzeiten für Jesus entscheidest, wirst Du auch ewig leben, aber nicht  in der Gegenwart Gottes, sondern an einem Ort, wo er nicht ist. Wo es nichts  Gutes mehr gibt. Wo es nur noch all die schrecklichen Dinge gibt, die wir hier auf Erden schon verabscheuen, aber dort gibt es kein Entrinnen. Es gibt keine Hoffnung mehr auf etwas Besseres. Es gibt nur noch Leid und  Dunkelheit in Ewigkeit. Das mag Dir jetzt erstmal egal sein, aber was, wenn es Gott tatsächlich gibt und Du die Chance hättest ewig mit ihm zu leben? Und zwar nicht in einer Welt wie dieser, sondern in einer perfekten Welt, einer Welt in der Gegenwart Gottes? 
Was auch immer wir in diesem Leben erreichen oder leisten, geben wir vielleicht noch eine Generation weiter, danach wird es sich verlieren. Nichts, dass wir tun, hat Bestand ohne Gott. Aber ist es nicht das, wonach wir alle streben, wonach wir uns alle sehnen? Dass die Dinge, die wir in unserem Leben tun Bestand haben? Woher kommt diese Sehnsucht? Warum sehnen wir uns nach Ewigkeit, wenn es sie doch eigentlich nicht gibt? Die Antwort ist leicht: Gott hat uns diese Sehnsucht ins Herz gelegt, es ist ein weiterer Hinweis auf Ihn. Er möchte unserem Leben Ewigkeit geben. 
Ich habe dieses Angebot dankend angenommen und freue mich darauf, aber vor allem hoffe und bete ich, auch Du wirst diese Ewigkeit erleben.

Ich möchte am Ende mal noch etwas erwähnen, was ich vielleicht bisher noch nicht getan habe. Ich habe diesen Blog, wie schon geschrieben, als Zeugnis ins Leben gerufen und zwar nicht nur, damit Leute, die mich kennen, verstehen, wer oder was plötzlich in mich gefahren ist, sondern auch um sie ins Grübeln zu bringen. Gleichermaßen gilt das für Leute, die mich nicht kennen. Falls sich einer von Euch tatsächlich fragt, ob an Gott etwas dran ist, will ich an dieser Stelle mal gesagt haben, dass es einen einfachen Weg gibt, das heraus zu finden: BETEN bzw. sich mit Gott beschäftigen, ihn suchen.
Gott sagt:

"Ja, wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, will ich mich von Euch finden lassen." (Jeremia 29,13)

Ich habe das selbst erlebt! Wenn Du wissen willst, ob Gott existiert, dann such ihn. Er wird sich von Dir finden lassen, das ist sein Versprechen! 
Oft ahnen wir, dass da noch mehr ist zwischen Himmel und Erde als das Offensichtliche, aber wir wollen aus Angst nicht weiter danach forschen. Aber ich will Dir Mut machen, trau Dich! Gott wird Dich nicht ins Leere laufen lassen, sondern sich Dir zeigen und Dir ein Leben in Fülle schenken. Du wirst keinen Christen finden, der es bereut, zu Gott gefunden zu haben, weil Gott wunderbar, großartig und liebevoll ist.

Danke Gott, dass Du Vater, Freund, Vertrauter, Beschützer, Ratgeber und so vieles mehr in nur einer Person bist. Danke, dass Du uns in der Autorität des ewigen Vaters ewiges Leben schenkst und als Retter für uns ewige Vergebung erwirkt hast. Und danke, dass Du Dich finden lässt, von dem, der Dich von ganzem Herzen sucht, dem, der sich aus tiefster Seele nach Dir sehnt. AMEN.

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