Sonntag, 14. Februar 2016

Gebet und Fasten - Tag 1

Es heißt, der erste Tag ist der schwerste. Ich empfinde das eigentlich nicht so. Ich denke, das wird gesagt, weil das Hungergefühl am ersten Tag wahrscheinlich am größten ist. Und ja, es ist schon fies bei jeder Mahlzeit mit seiner Familie am Tisch zu sitzen und auf sein Glas Wasser zu starren... Allerdings fällt es mir trotzdem nicht besonders schwer nichts zu essen, weil ich weiß,  wenn ich heute scheitere, dann wars das. Es ist Tag 1. Wenn ich nichtmal den überstehe, wie soll ich 40 Tage überstehen?
Eigentlich wollte ich getreu dem Motto:
"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort aus Gottes Mund" (5.Mose 8,3) immer dann, wenn gegessen wird in der Bibel lesen,  aber das ist mit Familie schwer umsetzbar. Heute beim Mittag hab ich allerdings die Zeit genutzt zu beten, das ging ganz gut.
Besonders erleuchtet oder so fühle ich mich noch nicht, aber ich fühle, Gott ist bei mir und er unterstützt mich bei diesem Vorhaben. Und was mir auch aufgefallen ist, es tut mir um jeden Happen Essen leid, der weggeschmissen wird. Bspw esse ich sonst immer den abgeschnittenen Rand von unserem kleinsten Kind, das geht jetzt natürlich nicht und so wird der weggeschmissen - dabei sind wir mal ehrlich: Der Rand ist doch das beste vom Brot:/

Danke Vater für deine Treue und dafür, dass du uns veränderst, wenn wir uns auf dich ausrichten!
AMEN

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