Donnerstag, 25. Februar 2016

Gebet und Fasten - Tag 10+2

Ich habe das Fasten am 10. Tag abends mit einer Kartoffel bewusst beendet. Es schien mir unmöglich zu Fasten,  meiner Familie gerecht zu werden und auch noch Zeit für Gott zu finden,  leider, aber ich bin sehr zufrieden mit dieser Entscheidung.
Diese 10 Tage fasten haben mir eine Menge über mich, über Gott und meine Beziehung zu Gott gezeigt. Und sie haben sie auch enorm gestärkt, glaube ich.
Die Zeit im Kloster war wirklich stark und ich kann jedem, der einmal Fasten will, nur raten sich dafür eine Auszeit zu nehmen. Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn zu fasten und sich trotzdem in seinem alltäglichen Trott zu befinden. Wenn man fastet um sich auf Gott auszurichten, dann sollte man auch Fasten UND sich auf Gott ausrichten.
Genau deshalb habe ich das Fasten auch beendet. Es gab keine Einheit mehr zwischen Gebet und Fasten, es gab kein Gleichgewicht mehr und so war ich einfach nur noch unheimlich unzufrieden und unter Spannung, was natürlich meine Familie mehr oder weniger ausbaden musste. Durch das Beenden scheint mir mein Gleichgewicht wieder hergestellt zu sein.
Nun heißt es für mich zum einen meine geistigen Erkenntnisse zu behalten, zu verinnerlichen und das eine oder andere umzusetzen und zum anderen, das Essen zu genießen, anders als vorneweg,  auch, weil ich die verlorenen Pfunde nicht mehr wieder haben möchte.
Ich fühl mich sehr wohl jetzt: Geborgen in Gott und voller neuer Liebe für meine Familie und die Menschen um mich herum. Ich glaube, es kann nicht besser sein.
Vater, ich danke dir für 10 Tage auf und ab, 10 Tage voll mit dir und 10 Tage, die mich neu aufgetankt haben mir mit deiner Liebe. Lass mich davon abgeben im Überfluss... zu deiner Ehre!:)
AMEN

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