Montag, 15. Februar 2016

Gebet und Fasten - Tag 2

Heute früh kam ich etwas schwer in die Gänge. Mir war ein wenig schwindelig,  aber das ließ sich durch einen halben Liter Wasser schnell beheben.
Ansonsten hatte ich heute vormittag mal eine Stunde zum Lobpreis hören Zeit. Das hat mir sehr gut getan:)
Bisher (es ist mittag) fällt mir auch dieser Tag nicht allzu schwer, ich fühl mich auch nicht sonderlich schlapp, vielleicht ein wenig müde,  aber das bin ich mittags immer.
Abgesehen von dem Heißhunger,der sich in mir breit macht, wenn meine Familie etwas isst, ist eigentlich alles wie immer.
Ich schätze, das ist gut;)
Jetzt gehts gleich ins Kloster und ich glaube,ab da kann ich das Fasten endlich so richtig auf Gott ausrichten. Ich freu mich:)

Edit 18:28 Uhr:

Ich hab mich vorhin gefragt, welchen Wert das eigentlich hat, wenn man hinter so eine Klostermauer verschwindet und zwar irgendwie nur noch für Gott lebt- Was ja auf jeden Fall das beste ist, was man tun kann_, aber ich fragte mich, welchen Wert hat das für die Welt und auch für einen selber? Warum sollte man das tun? Ist das gottgefällig? Oder sollte man nicht lieber sein Leben Gott widmen und trotzdem in der Welt sein. Aber gerade ist mir bewusst geworden, was das soll: Es gibt diesen geregelten Tagesablauf und innerhalb dieser geschützten Mauer hat die Welt quasi keine Macht. Die Welt kann einen nur wenig ablenken, weil sie innerhalb dieser Mauern eine untergeordnete Rolle spielt. Die Frage ist, kann man das auch in sein Leben außerhalb dieser Mauern übertragen?

Edit 2: Übrigens habe ich just ein paar Tage vor Beginn des Fastens eine Aversion gegen Wasser entwickelt. Kein Grund jedoch die Segel zu streichen: Ich füge meinem Wasser immer eine Scheibe Zitrone, ein Stück Ingwer oder beids hinzu, dadurch schmeckt es mir wieder ganz gut :)

Ein Hoch auf Gottes Kreativität und auf seine Schöpfung, die jegliches Obst einschließt und mir ermöglicht mein Wasser geschmacklich so zu verändern, dass es mir schmeckt!
Ich danke dir sehr Vater!
AMEN

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