Samstag, 29. September 2018

Wie im Himmel so auf Erden

Heute ist mir etwas auf gefallen:
Obwohl ich glaube, dass Gott jederzeit große Dinge tun kann, wenn es um Heilung geht, merke ich, dass mein Glauben weniger Auswirkung auf mein alltägliches Denken hat:
Meine jüngste Tochter (fast 2) hat sich vorgestern eine Platzwunde am Auge geholt. Auf dem Weg zum Krankenhaus betete ich, dass nichts anschwillt und alles gut klappt und tatsächlich gab es zunächst keine Schwellung und wir waren innerhalb von 15 Minuten wieder aus der Notaufnahme raus.
Vorhin sah ich, dass ihr Auge heute deutlich mehr geschwollen war als gestern oder vorgestern und dachte: "Ja, das ist immer so. Morgen ist es wahrscheinlich ganz zugeschwollen." Aber sofort bemerkte ich auch, dass diese Folgerung für mich als Kind Gottes nicht mehr richtig erscheint. Also betete ich nochmal, dass die Schwellung zurück geht, aber es fühlte sich irgendwie noch komisch an. Da gab Gott mir, den für mich entscheidenen Gedanken:
Wir beten im Vater unser "Dein Reich komme, dein Wille geschehe, WIE IM HIMMEL SO AUF ERDEN!"
Wir unterstehen nicht mehr der Ordnung dieser Erde, sondern der himmlischen, der göttlichen Ordnung. Und das heißt, dass auch der natürliche (um nicht zu sagen weltliche) Lauf der Dinge für uns aufgehoben ist. Eine Platzwunde am Auge meiner Tochter muss nicht am 4.Tag völlig zugeschwollen sein, weil das schließlich immer so ist, denn "Das ist immer so." gilt für mich nicht mehr. Für mich gilt zu manifestieren, also durch Gebet in Realität zu bringen, was IM HIMMEL IMMER GILT.
Die Frage stellt sich also immer: Was glaube ich, wie es im Himmel sein wird? Und das sollte der Ausgangspunkt meines Gebets sein. 
Noch ein Beispiel: Ich erinnere mich noch gut daran, als es im Alphakurs um Heilung ging und gleichzeitig gesagt wurde, dass das aber natürliche Konsequenzen nicht aufheben würde: Wenn ich bspw zu wenig anziehe, wenn es draußen kalt ist, hätte das trotzdem eine Erkältung zur Folge.
Genau dieses "Mixdenken" habe ich auch oft,  aber wer sagt das eigentlich? Lesen wir einmal dass Jesus oder einer seiner Jünger krank war? Und wer sagt, dass wir unsere in Jesus gewonne Heilung nicht "herausfordern" dürfen?
Jesus sagt:

Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Markus 16:17‭-‬18 SCH2000

Also, wenn ich Gift trinken kann und mir nichts passiert, kann ich sicher auch in Bikini rausgehen, wenn es schneit und werde nicht krank, finde ich;)
Im Himmel werde ich auch nicht krank werden, wenn ich im Winter im Bikini rausgehe und WIE IM HIMMEL SO AUF ERDEN beten wir, also glauben wir das doch auch!
Ich jedenfalls betete nach dieser Erkenntnis nochmal für meiner Tochter, nicht in der Hoffnung, die Schwellung möge zurück gehen, sondern mit der festen Zuversicht auf göttliche Ordnung im Körper meiner Tochter, und nicht weltlicher!

Ich danke Gott für diesen kurzen Input noch im Schlafanzug auf dem Weg zum Bad! Er ist großartig! Alle Ehre unserem wundervollen allgegenwärtigen Vater, der jede Alltagssituation in eine Offenbarung verwandeln kann! In Jesu Namen, Amen

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