Vorbereitete Werke

Gott hat die guten Werke in denen wir wandeln sollen, bereits beschlossen. 

Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, auf daß wir in ihnen wandeln sollen.
Epheser 2:10 ELB

Das heißt, der Weg ist vorgegeben. Der Weg, auf dem er uns Leben in Fülle schenken möchte.
Aber: wir gehen ihn nicht automatisch. Es braucht Vertrauen.
Mein Anliegen ist nicht, Leute von dem zu überzeugen, was ich glaube, sondern dass sie in die Fülle dessen kommen, was Gott für sie vorbereitet hat.
Ich meine, Gott segnet alle unsere Wege, das steht außer Frage, aber die Fülle dessen, was er zu geben hat, bekommst du nur, wenn du ihm auch vertraust.
Dies ist keine Werke-Sache. Du musst nicht etwas tun um es dir zu verdienen, aber du musst ihm vertrauen, denn er kennt den Weg nunmal am besten.
Ein Beispiel: Du willst einen Kredit aufnehmen. Deine Eltern raten Dir zu der Bank, wo auch sie gute Erfahrungen gemacht haben. Ein Freund rät Dir zu einem privatem Kreditgeber, weil der Dir das Geld ohne Zinsen geben würde, aber Du bist unsicher. Der sichere Weg oder der, der besser klingt? Wir entscheiden uns gern für den sicheren Weg, leider entgeht uns dabei oft das Beste. Natürlich kannst du die Bank wählen. Du bekommst dort dein Geld und die ziehen Dich auch nicht über den Tisch, aber hättest du den privaten Kreditgeber gewählt, hättest du keine Zinsen zahlen müssen und vlt sogar einen neuen Freund dazu gewonnen - das ist jetzt sehr an den Haaren herbei gezogen, aber, das ist das Bild, was ich dazu bekommen habe;)

Gott hat uns soviel mehr zu geben, als wir erahnen, aber weil wir so gefangen sind in den Bahnen, in der sich diese Welt dreht, fällt es uns schwer zu glauben, dass es diese GÜTE tatsächlich gibt.
Leider gibt es keinen anderen Weg das herauszufinden, als ihm tatsächlich zu vertrauen.
Wenn Du Bibel liest und dort steht etwas, dass zu gut ist um wahr zu sein, dann fordere Gott heraus! Sag ihm: "Hier steht: Sorgt euch nicht um den morgigen Tag, was ihr essen oder wie ihr euch kleiden sollt." (Mt. 6, 31-32) Und dann: Kauf dir keine Klamotten oder, wenn Du Dich traust: Kauf nichts zu essen und schau, ob Gott wahr macht, was er verspricht?!
Sicher denkt ihr jetzt: "Die ist doch verrückt geworden! Wenn ich heute keine Schulbrote für mein Kind morgen mache, dann hat es einfach nur nichts zu essen und fertig!"
Aber ich fordere Dich heraus: Trau Dich, es heraus zu finden!
Ich beschloss mal, Gott an diesem Punkt ernst zu nehmen und mir tatsächlich keine Klamotten mehr zu kaufen (Das mit dem Essen übersteigt auch mein Vertrauen;)) Gott verspricht, er kleidet uns prächtiger als die Blumen auf der Wiese, ganz ohne, dass wir uns Gedanken darum machen müssen, also forderte ich das heraus.
Just in der Woche, als ich das beschloss, bekam ich von zwei Leuten wunderschöne gebrauchte Kleidung - einfach so. Umsonst;)
Nun ist Kleidung etwas, worum ich mir keine Sorgen mache. Ich mag es auch mir Kleidung zu nähen oder auch mal welche zu kaufen und das Geld dafür ist immer da. Ich brauche an diesem Punkt also kein Vertrauen, weil ich es einfach habe.
Aber wenn das ein Punkt ist, der dich stresst. Einer, der Dich aus der Ruhe bringt, aus dem Frieden, den Jesus Dir versprochen hat, dann ist es Zeit dort aktiv zu vertrauen! Du hasst einkaufen, bist unzufrieden mit Deiner Kleidung oder kannst Dir einfach keine schönen Klamotten leisten? Dann bring das Gott. Sag ihm, er hat es versprochen! Paulus sagt:

Er, der doch seines eigenen Sohnes nicht geschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Römer 8:32 ELB

Diese Bedürfnisse zu erfüllen ist für Gott ein leichtes und doch ist es nicht zu klein, um ihn darum zu bitten! Jesus sagt, wir sollen ALLE unsere Sorgen auf ihn werfen. Auch die, die wir für belanglos halten! Denn wenn wir schon im kleinen nicht vertrauen, wie dann im Großen?!
Es ist nicht leichter in den grundlegenden Dingen zu vertrauen, als in den belanglosen.
Aber Gott möchte so gern, dass wir das tun. Er verlangt das nicht. Er bestraft uns auch nicht, wenn wir das nicht tun, aber wir können eben auch nicht in den guten Werken wandeln, die er vorbereitet hat, wenn wir nicht bereit sind ihm zu folgen.
Wenn wir Angst haben, hält er uns, er nimmt uns an die Hand und geht mit uns, aber wir müssen eben auch laufen! Er wird uns nicht auf den richtigen Weg zerren, auch wenn er uns manchmal trägt!

" Anbetung heißt, die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang auszuhalten." (Karl Rahner)

Danke Vater für deine unbegreifliche Liebe und Güte! Ich bete, dass wir alle, Dich von Tag zu Tag mehr erfassen und Dir mehr vertrauen. Dass Angst keine Macht hat über uns, dass wir Überwinder sind, wie Du es für uns gedacht hast! Danke dass du über uns, neben uns und unter uns bist. Danke, dass Du uns nie alleine lässt und uns segnest, was auch kommt und wohin wir auch gehen.
In Jesu Namen Amen

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