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Es werden Posts vom November, 2018 angezeigt.

Wir sind Überwinder

Wir sind Überwinder der Welt, wir überwinden Dinge nicht innerhalb der Welt auf weltliche Art und Weise.
Ich glaube, das Wort "überwinden" ist eines, was mit am meisten missverstanden ist im Leib Christi. Wir denken, wir müssen Sünde überwinden, so wie man eben schlechte Angewohnheiten überwindet - mit eisernem Willen und Disziplin! Selbst wenn wir das nicht auf die Dinge beziehen, die wir für Gottes Segnungen halten (vom ewigen Leben mal ganz abgesehen), tendieren wir trotzdem in den Dingen dieser Welt dazu, sie weltlich überwinden zu wollen. Ein Beispiel: Ich hatte vor Jahren einen Bandscheibenvorfall und auch jetzt immer mal mit Rückenschmerzen zu kämpfen, obwohl ich mir sicher bin, dass es meiner Bandscheibe wieder blendend geht;). Letztens sah ich ein Video, in dem es darum ging, dass man mit der richtigen Schlafposition (Rückenlage) seine Rückenschmerzen lindern bzw ihnen sogar vorbeugen könne. Nun bin ich ein ausgesprochener Seitenschläfer, aber der Urheber des Video…

Vorbereitete Werke

Gott hat die guten Werke in denen wir wandeln sollen, bereits beschlossen. 
Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, auf daß wir in ihnen wandeln sollen. Epheser 2:10 ELB
Das heißt, der Weg ist vorgegeben. Der Weg, auf dem er uns Leben in Fülle schenken möchte. Aber: wir gehen ihn nicht automatisch. Es braucht Vertrauen. Mein Anliegen ist nicht, Leute von dem zu überzeugen, was ich glaube, sondern dass sie in die Fülle dessen kommen, was Gott für sie vorbereitet hat. Ich meine, Gott segnet alle unsere Wege, das steht außer Frage, aber die Fülle dessen, was er zu geben hat, bekommst du nur, wenn du ihm auch vertraust. Dies ist keine Werke-Sache. Du musst nicht etwas tun um es dir zu verdienen, aber du musst ihm vertrauen, denn er kennt den Weg nunmal am besten. Ein Beispiel: Du willst einen Kredit aufnehmen. Deine Eltern raten Dir zu der Bank, wo auch sie gute Erfahrungen gemacht haben. Ein Freund rät Dir zu einem privatem Kred…

ALLE eure Sorgen werft auf ihn!

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Vor geraumer Zeit hat Gott mir in Bezug auf meine Kinder etwas Bahnbrechendes gesagt. Seither bin ich in vielen (nicht allen) Dingen etwas gelassener. Es hat mit folgendem Vers zu tun:
"Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch." 1. Petrus 5:7 SCH2000
Englisch (manchmal vielsagender): Casting all your care upon him; for he careth for you. 1 Peter 5:7 KJV
Das ist ja ein ziemlicher Standardsatz in christlichen Kreisen - und das ist auch gut so! -,aber wie allumfassend dieser Satz ist, dass fange ich erst an zu begreifen. Sorgen heißt ja nicht nur, alles, wovor  wir Ängste haben, sondern alles, worum wir uns kümmern, alles wofür wir uns verantwortlich fühlen! Schon ohne, dass ich diesen Vers hatte, zeigte Gott mir, als es mal wieder um meine Kinder ging und um die Frage wie perfekt man als Mutter sein muss bzw. kann, dass es NICHT meine Verantwortung ist, eine (perfekte) Mutter für meine Kinder zu sein, sondern SEINE!


Jesus sagte einmal:
Nennt auch niemand auf Erden eur…

Werke-Gerechtigkeit

Es ist, als ob ich jetzt von Gott eine Antwort auf die Frage:" Wann ist es Werke-Gerechtigkeit und wann nicht?" bekommen habe. Ich habe eine Predigt von Joseph Prince gehört, in der es darum ging, welche schlimme Sünde Moses begangen hat, als er erneut auf den Stein schlug, dass er deswegen nicht ins gelobte Land durfte. Die Quintessenz war: Schade dem Leib Christi nicht! Und ich fragte mich wieder mal: Wenn ich mich selbst bemühe, nett zu Leuten zu sein, ist das dann nicht Werke-Gerechtigkeit? Und dann blitzte es plötzlich in mir auf: Es geht nicht so sehr um das, was ich tue, sondern mit welchem Herzen ich es tue - aus welcher Kraft heraus. Bspw. lade ich gern Leute zu mir ein zum Frühstück und schaffe Begegnung, jedoch als ich mal ein paar ältere Menschen aus der Gemeinde eingeladen habe, habe ich gemerkt, dass Seelsorge definitiv nicht mein Ding ist und ich das nur aushalte, aber kein Herz dafür habe. Also, wann immer ich mich zwingen muss etwas zu tun und ich sogar wäh…

Wie im Himmel so auf Erden

Heute ist mir etwas auf gefallen: Obwohl ich glaube, dass Gott jederzeit große Dinge tun kann, wenn es um Heilung geht, merke ich, dass mein Glauben weniger Auswirkung auf mein alltägliches Denken hat: Meine jüngste Tochter (fast 2) hat sich vorgestern eine Platzwunde am Auge geholt. Auf dem Weg zum Krankenhaus betete ich, dass nichts anschwillt und alles gut klappt und tatsächlich gab es zunächst keine Schwellung und wir waren innerhalb von 15 Minuten wieder aus der Notaufnahme raus. Vorhin sah ich, dass ihr Auge heute deutlich mehr geschwollen war als gestern oder vorgestern und dachte: "Ja, das ist immer so. Morgen ist es wahrscheinlich ganz zugeschwollen." Aber sofort bemerkte ich auch, dass diese Folgerung für mich als Kind Gottes nicht mehr richtig erscheint. Also betete ich nochmal, dass die Schwellung zurück geht, aber es fühlte sich irgendwie noch komisch an. Da gab Gott mir, den für mich entscheidenen Gedanken: Wir beten im Vater unser "Dein Reich komme, dein…

Sanftes Joch und leichte Last.

Es ist echt interessant, wie Gott mein Verlangen danach Menschen von Jesus zu erzählen nach und nach dreht. Jesus hat NIE mit Menschen nur deshalb gesprochen, weil er ihnen von Gott erzählen wollte. Er hatte ein echtes Herz für die Menschen. Wenn er sich jemandem persönlich angenommen hat, dann deshalb, weil dieser Mensch ihm persönlich am Herzen lag - obwohl er ihn meist nicht kannte. Mir geht es auch ab und zu so. Es gibt Menschen, da fühlt man sofort, dass man sich ihnen zuwenden sollte. Und so langsam glaube ich, wenn wir uns alle denen zuwenden würden, die uns persönlich am Herzen liegen und uns weniger um die kümmern würden, die wir uns für unser gutes Gewissen in den Terminkalender basteln, wäre allen geholfen. Irgendwie gibt es immer so einen unbewussten Zwang Gutes zu tun. Und prinzipiell ist Gutes tun auch nichts schlechtes, aber es gibt irgendwie zwei Arten davon: Es gibt Dinge, die wir tun, weil unser Herz es sagt und Dinge, die wir tun, weil unser Gewissen es verlangt. Ü…

Komm nach Hause!

Ich betete mal für eine Frau, die ständig mit irgendwelchen Krankheitssymptomen zu kämpfen hatte. Sie hatte echt große Angst, dass sie eine schlimme Krankheit haben könnte und ging ständig zum Arzt. Aber jedes Mal, wenn sie zum Arzt ging, fühlte sie sich Gott gegenüber schuldig, weil sie dachte, dass sie damit zeigen würde, dass sie Gott nicht vertraute, der ja ihr Arzt und Heiler ist. Ich konnte dieser Frau nicht reinen Gewissens zusprechen, dass das nicht eine Art Vertrauensbruch war, aber was ich ihr zusprechen konnte, war Folgendes:
Unsere Untreue hebt Gottes Treue nicht auf. Im Gegenteil: seine Treue hat die Schuld dafür längst am Kreuz beglichen. Ja, es gab eine Zeit, da hatten die Menschen allen Grund vor Gott Angst zu haben, wenn sie Gebote übertreten hatten... Aber dieser Bund ist seit über 2000 Jahren abgelöst und hat das wahre Wesen Gottes nie richtig wieder gespiegelt: Gott ist Liebe und er liebt Dich und Mich!
Deine Fehler, deine Übertretungen der Gebote - das alles inte…

Wen der Sohn frei macht...

Ich sah letztens im Vorbeifahren eine Bekannte mit ihrer Tochter. Sie hat vor kurzem den Kindergarten gewechselt: Vom "Elite"- Unikindergarten in einen Kindergarten in einem der "schlechtesten" Viertel der Stadt. Und ich dachte so: Bewundernswert dieses Vertrauen. Und gleich der nächste Gedanke war: Eigentlich krass, dass die meisten Nichtchristen mehr Gottvertrauen haben als Christen.
Wir Christen gehen lieber bei allem auf Nummer sicher:
Der christliche Kindergarten, am besten eine christliche Schule, nur christliche Freunde, christliche Fernseh-Sendungen, christliche Bücher - egal was, Hauptsache christlich!
Als ob wir Angst vor der Welt hätten... UND als ob wir nicht wüssten, wer wir sind, oder besser: WER UNSER VATER IST.
Eigentlich müsste es sich genau anders verhalten. Eigentlich müssten wir furchtlos sein, denn WENN GOTT FÜR UNS IST, WER KÖNNTE GEGEN UNS SEIN?
Oder sagen wir das immer nur so und glauben am Ende gar nicht daran?
Warum nur haben wir solche A…

Judas - Unwiderruflich geliebt von Jesus.

Es ist mal wieder Zeit für meinen Blog. Heute mit einem Thema, dass mir schon lange auf dem Herzen liegt, aber zugegebenermaßen äußerst kontrovers ist. Es geht heute um JUDAS! Gern wird ja auf ihm herum gehackt, IHM, dem Apostel, der Jesus verriet. Der vermutlich erste (nach Satan), der in die Hölle kommt (oder dort bereits ist?!), oder doch nicht? Ihr könnt denken, ich bin verrückt, aber GOTT hat zu mir bezüglich Judas ganz anders gesprochen und ich möchte das gern teilen, weil es meiner Meinung nach die ULTIMATIVE ERMUTIGUNG ist!:)
Ich glaube, auch Judas werden wir im Himmel sehen. Warum und wie ich auf diesen Gedanken kam, dies möchte ich gern in verschiedenen Punkten aufzeigen:
1. Die Bibelstelle, die mich darauf aufmerksam machte. 2. Jesus liebte Judas. 3. Was sagt die Schrift? 4. Die Bedingung für Errettung
1. Die Bibelstelle, die mich darauf aufmerksam machte:
Der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie über ihn geschrieben steht; wehe aber jenem Menschen, durch welchen der Sohn…

Warum es auch Sünde ist, sich an die Gebote halten zu wollen...

Letztens habe ich mich mit unseren Gartennachbarn darüber gestritten, dass die Kinder während der Mittagsruhe laut gemacht haben. Eigentlich bin ich niemand, der streitet. Ich liebe die Harmonie, leider ist das mit unseren Gartennachbarn nicht so einfach, denn sie lieben ihre Ruhe und unsere Kinder sind nunmal eher lebhaft. Wie dem auch sei, in Nachhinein hat es mich total geärgert, dass ich mich hab von ihnen aus der Ruhe bringen lassen. Ich hab mich nicht schuldig gefühlt, dass ich nicht jesusmäßig gehandelt habe und tue das auch immer noch nicht. Ich bin deswegen auch nicht zu GOTT gegangen und habe IHN um Vergebung gebeten? DENN wozu IHN um etwas bitten, was ER mir bereits vor 2000 Jahren gegeben hat? Aber es stellt sich jetzt natürlich die Frage, was ich beim nächsten Mal tun sollte?
Ich möchte heute mal versuchen zu erläutern, warum es absolut zielverfehlt ist, als Christ zu versuchen sich an die Gebote zu halten. Denn die Werke, die wir dadurch vollbringen, sind nicht weniger …

Gedanken zum Thema: Nachfolge

Was bedeutet eigentlich Jesus nachfolgen? Als Jesus seine Jünger aufforderte: Folgt mir nach, da konnten sie das tatsächlich physisch tun. Ich glaube, dieser "Ruf" bedeutet für uns heute nicht mehr das gleiche. Ich glaube, Jesus fordert uns nicht auf, in seinen physischen Fußstapfen zu wandeln. Wir sind heute glaube ich, nicht so sehr aufgefordert, ihm in all seinen Handlungen nachzufolgen und ihn zu kopieren... Die Frage auf "Folge mir nach!" ist doch heute (nicht damals, da er physisch anwesend war!): Wohin? Und da wird's interessant. Wo ist Jesus denn? Bei Gott. Zur Rechten des Vaters. Für mich ist die Antwort auf die Frage "Wohin?" - An das Herz des Vaters! Denn das ist der Quell allen Lebens! Wenn ich dort nicht verankert bin, dann kann ich an Handlungen vollführen, was immer ich will, es wird totes Werk sein. Warum losziehen und Kranke heilen, wenn es nur ein Gehorsamsschritt ist und nicht ein Bedürfnis? Wenn unsere Herzen tatsächlich synchroni…

Errettung verlieren? Teil 3 - Einmal gerettet, immer gerettet!

Nachdem ich nun die zwei am häufig genanntesten Gründe dafür seine Errettung zu verlieren - sich vom Glauben abkehren oder zuviel Sündigen - hoffentlich entkräftigt habe, würde ich abschließend gern einfach nochmal ein paar Bibelstellen und Gründe nennen - genau genommen 3!-, die so sehr dafür sprechen, dass unser Heil unumkehrbar ist, dass man schon aufgrundessen alle Bibelstellen, die etwas anderes sagen, entkräften kann (und weiß, es muss etwas anderes als das Verlieren des ewigen Lebens gemeint sein!):
1. meine Lieblingsbibelstelle:
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. Johannes 10:27‭-‬29 ELB
Geht es noch deutlicher? GOTT hat uns Jesus in die Hände gegeben und niemand kann uns dieser Hände mehr entreißen - einschließlic…

Errettung verlieren? Teil 2 - Mutwillig sündigen

Ich erzählte bereits, dass ich vor einiger Zeit aus meiner Gemeinde ausgetreten bin. Mittlerweile weiß ich, die Gründe dafür waren absolut die falschen. Aber was ich jetzt auch weiß, ist: Es war soviel Gesetz in MEINEM Evangelium, in dem Evangelium, das ich für mich angenommen hatte - ich hätte das nie bemerkt, hätte Jesus mich nicht aus der Gemeinde raus an den Rand der Verzweiflung getrieben.

Nachdem ich also aus der Gemeinde ausgetreten war, weil ich Jesus gehorchen und das Evangelium tatsächlich in alle Welt verkünden wollte, geriet ich an ein paar Leute, die man damals "Gesetzeslehrer" genannt hätte,  Leute,  die das "Gehorchen" sehr ernst nahmen und nicht nur das Evangelium verkündigen, Leute taufen, Kranke heilen und Dämonen austreiben wollten, sondern gleichzeitig mit Gottes Hilfe auch noch jedes einzelne Gebot halten und ein heiliges Leben führen wollten. Mich persönlich führte das unter anderem zu einer "spirituellen Hausreinigung". Schon vor e…