Freitag, 11. Dezember 2015

Liebe

Nachdem ich lange Zeit nicht dazu gekommen bin etwas zu schreiben, hab ich nun beschlossen, das Thema,was ich sowieso jede Woche für den Hauskreis vorbereite, gleich so auszuformulieren, dass es auch ein Blogeintrag wird. Ich wähle ohnehin immer das als Thema, was mir grad aufs Herz kommt und vielleicht führt das auch dazu, dass ich meine Themen nicht immer erst Montagmittag vorm Hauskreis ausarbeite;)


Was mich in letzter Zeit und eigentlich schon lange beschäftigt, ist die Tatsache, dass ich mit Gott unterwegs bin, aber trotzdem meinen Zorn, vor allem, wenn die Kinder irgendetwas anstellen, nur schwerlich in Zaum halten kann. Warum gelingt mir das nicht? Es gelingt mir nicht, mir vor Augen zu halten, dass meine Kinder eigentlich wundervoll sind, wenn sie mich gerade mal wieder ohne Ende provozieren. Und es gelingt mir auch nur selten in so einer Situation dran zu denken zu beten. Entweder der Heilige Geist ist in mir und leitet mich augenblicklich oder es ist zu spät, denn zum Beten komm ich meist nicht.
Dann hörte ich letztens noch eine Predigt von Todd White und die stach mitten in diese Wunde. Er sagte: "Es gibt Christen, die sind total Feuer und Flamme für Gott beim Gottesdienst und beim Lobpreis, aber dann gehen sie nach der Kirche mit ihrer Frau essen und motzen sie an, weil sie das falsche Restaurant gewählt hat."
Genauso bin ich. Ich liebe Gott sehr, aber es fehlt mir an Liebe zu den Menschen, zu allen Menschen, egal wie nah sie mir stehen. Ich liebe Gott, weil er mich zuerst geliebt hat und habe den gleichen Anspruch an Menschen. Sie sollen mich zuerst lieben oder zumindest gleichzeitig. Das war mir aber nicht bewusst. Erst als Todd White nach dem Satz oben sagte, dass es diesen Menschen schlichtweg an Liebe fehlt, dämmerte es mir langsam. Er meinte, häufig sind Menschen zu ungeduldig und dann sagen sie: Das ist eben so, ich bin nicht geduldig. Aber das ist nicht der Punkt, denn Ungeduld ist am Ende nur fehlende Liebe, denn Liebe ist ZUALLERERST geduldig. BAM!!! Das war mir nicht klar. Aber wer denkt schon so genau darüber nach, was Liebe ist? Liebe ist doch intuitiv, oder? Vielleicht ja, vielleicht aber auch nicht. Johannes Hartl meinte letztens in einem Vortrag, dass Liebe eines der Worte ist, deren Bedeutung heutzutage völlig verzerrt ist. Ich glaube, er hat recht. Glücklicherweise hat Gott uns sein Wort gegeben und dies gilt gestern wie heute und sogar morgen noch.
Im 1. Korintherbrief schreibt Paulus eine Definition von Liebe und damit will ich mich heute mal auseinander setzen.
Die englische Variante drückt für mich an mancher Stelle mehr aus als die Deutsche, daher werde ich diese als Grundlage nehmen:

"Love is patient, love is kind. 
It does not envy, it does not boast, it is not proud. It is not rude. 
It is not self-seeking, it is not easily angered, it keeps no record of wrongs. 
Love does not delight in evil but rejoices with the truth.
It always protects, always trusts, always hopes, always perseveres.
Love never fails." (1.Korinther 13, 4ff.) 

In diesen Versen steckt soviel. 
Wie Todd White schon erwähnte, ist Liebe zuallererst geduldig. Ich finde es sehr interessant, dass diese Eigenschaft als erstes genannt wird und dann schaue ich Gott an und denke: Ja. Das ist das, was seine Liebe für uns vor allem ausmacht. Er ist geduldig. Er wartet. Er hat Zeit und er lässt sie uns. Und wenn es nochmal 2000 Jahre braucht bis die Gute Nachricht in aller Munde und vor allem Herzen ist, er gibt uns die Zeit. Er gibt jedem einzelnen Zeit und unzählig viele Chancen sich zu ihm zu stellen.
Liebe ist freundlich, wohlgesonnen, zuvorkommend. Sie fängt sozusagen immer als erste an, nett zu sein. Gott liebt uns zuerst, nicht als Reaktion auf etwas, dass wir tun.
Liebe ist nicht neidisch, d.h. sie missgönnt nicht, sondern sie freut sich für den anderen. Egal, was sie selber hat oder auch nicht hat.
Liebe prahlt nicht, sie bläst sich nicht auf. Liebe schaut sozusagen nie auf das, was sie selber tut. Sie rühmt sich nicht ihrer eigenen Taten, denn sie agiert völlig selbstlos. Wie Jesus sagt, er kam um zu dienen. 
Und Paulus schreibt, er rühmt sich nichts außer dem Herrn. Was wir tun aus Liebe, das tun wir nicht aus uns, sondern aus Gott heraus, deswegen ist Eigenlob völlig unangebracht.
Liebe ist nicht stolz, weder auf das, was sie tut, noch ist sie zu stolz Dinge zu tun, oder vor allem auch Dinge zu hören. Ich persönlich bin wenig kritikfähig und das ist wohl genau der Punkt. Egal, was jemand zu mir sagt, ihn zu lieben bedeutet, ich höre es mir nicht nur an, ich nehme es an und bin nicht zu stolz es an mich heran zu lassen. Selbstverständlich sollte ich es danach trotzdem prüfen.
Liebe ist nicht grob, unhöflich oder gemein. Egal, welche Fehler wir machen, Gott sagt nie: Du kriegst nichts auf die Reihe. Wie oft soll ich Dir eigentlich noch sagen... So Sätze, die wir oft hören und wahrscheinlich noch öfter selber sagen, die nichts mit konstruktiver Kritik oder in Liebe gesagter Wahrheit zu tun haben, sondern schlicht und einfach einem selber dienen um Dampf abzulassen. Sätze, die den anderen nur verletzen und, wenn wir unser Gewissen nicht schon total ausgeschaltet haben, uns hinter her auch leid tun, weil sie einfach nur aus einer miesen Stimmung heraus gefallen sind, nicht weil man sie tatsächlich so gemeint hat. Genau das tut Liebe nicht, sie schaut immer auf den anderen.
Sie sucht immer das Wohl des anderen, nie ihr eigenes. Was für ein Anspruch, aber ist es nicht das, was Jesus uns am Kreuz hängend noch zeigt, als er nicht, wie wahrscheinlich jeder von uns, betet, dass Gott ihn retten möge, sondern dass Gott seinen Peinigern vergeben möge. Was für eine Liebe. Was für ein Vorbild. Ich weiß, ich werde nie so sein, aber ich möchte es so sehr!
Liebe ist schwer in Rage zu bringen. Ich glaube, das hängt ganz stark damit zusammen, dass sie vor allem geduldig ist. Wer geduldig ist, hält viel aus.
Jetzt folgt eine noch sehr beeindruckende Eigenschaft von Liebe:
Liebe behält keine Fehler (im Kopf), d.h. sie rechnet Fehler nicht an. Liebe ist immer wieder aufgeschlossen. Egal, wie oft sie verletzt wird, sie macht sich immer wieder verletzbar und bleibt dadurch rein. Das ist schlichtweg göttlich. Wir Menschen können das nicht. Je mehr Verletzungen wir erlitten haben, desto höher wird die Mauer, die der nächste überwinden muss um an uns ranzukommen. Aber das nimmt uns soviel Lebensfreude und soviel Lebensqualität. Was, wenn wir tatsächlich anfangen würden, bedingungslos zu lieben? Nur zu geben und keine Gegenleistung zu erwarten? Das geht eigentlich nicht, nicht ohne Gott. Denn nur, wenn er unseren Liebestank auffüllt, nur wenn seine Liebe stetig in uns fließt, können wir auch stetig Liebe geben.
Liebe freut sich an der Wahrheit. Sie freut sich, wenn Dinge offen liegen, egal was das manchmal auch sein mag. Das kann ich gut nachvollziehen. Ich habe eine Freundin, die schätze ich ganz besonders dafür, dass sie immer ehrlich ist. Nicht immer ist das, was sie sagt, das, was ich gern hören möchte, aber ich fühle mich so wohl bei ihr. Ich weiß genau, woran ich bei ihr bin und das bringt großes Vertrauen und damit auch eine große Freiheit in unsere Beziehung.
Liebe beschützt immer, ob jemand im Unrecht ist oder nicht, sie steht sozusagen immer zu dem, den sie liebt.
Liebe vertraut immer, sie glaubt alles. Es ist wie bei Gott: Durch Jesus haben wir eine weiße Weste. Als ob wir nie irgendetwas getan hätten, was Gott verletzt hat und so begegnet er uns. Voller Vertrauen, dass, wenn wir sein Opfer anerkennen und es für uns beanspruchen, wir uns im Himmel nicht wieder von ihm abkehren werden. Wie oben schon erwähnt, werden uns keine Fehler angerechnet und uns wird mit 100%igem Vertrauen begegnet.
Liebe hofft immer. Hoffnung, das ist ein Schlüsselwort. Menschlich gesehen, dass einzige, was einen veranlasst, es mit der Liebe so ernst zu nehmen, wie in diesen Bibelversen. Wenn meine Kinder sich daneben benehmen und ich sie zwar zurecht weise, aber nicht wütend darüber bin, bleibt nur zu hoffen, dass sie trotzdem etwas daraus lernen. Wenn ich immer gebe und nie etwas fordere, dann bleibt mir nur zu hoffen, dass mein Gegenüber irgendwann selber geben möchte und nicht für immer nur nimmt.
Die Liebe hält allem Stand, sie hält alles aus, sie ist stark.
Und am besten an dieser ganzen Beschreibung von Liebe gefällt mir er letzte Satz. Den man mit deutschen Worten nur schwer kurz erfassen kann:

"Love never fails.

Das wird oft übersetzt mit: Die Liebe hört niemals auf. Aber für mich sagt dieser Satz viel mehr, etwas noch viel Wichtigeres: Liebe versagt niemals! Und damit geht alles, was vor diesem Satz steht, nicht ins Leere. Die unerschütterliche Hoffnung, die die Liebe hat, wird nicht enttäuscht, denn Liebe verfehlt NIE ihr Ziel. Sie ist stärker als alles und sie geht siegreich hervor. Wird jemand, der immer nur Liebe bekommt, jemals Liebe geben? - JA! Denn irgendwann ist sein Tank voll und dann fließt er über.
Der Beweis dieses Sieges der Liebe über alles ist in Gott. Gott bzw. Jesus ist Liebe und Jesus hat gesiegt - für immer!
Diese Liebe ist das Geheimnis und auch der Schlüssel zur Gegenwart Gottes, denn:

"Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm." (1.Johannes 4,16)

Aber es ist eine Definition von Liebe, die totale Selbstaufgabe verlangt. Nicht nur ein bisschen, sondern absolut. Liebe heißt, die Priorität nur auf den anderen zu legen, egal was kommt.
Es ist, zumindest für mich, völlig unmöglich, all diese Aspekte der Liebe sofort zu erfüllen, aber ich glaube, ich kann Punkt für Punkt dorthin kommen, so zu lieben, wie Jesus es getan hat. Vielleicht wirkt das wenig erstrebenswert . Aber ich glaube, das tut es nur, solange man die Gegenwart Gottes nicht kennt. Für mich ist es absolut erstrebenswert, denn ich weiß, das bringt mich näher zu Gott. Und ich kenne die Gegenwart Gottes - nirgendwo anders möchte ich sein als nur dort! Und wenn ich dafür alle meine "Rechte" hier in der Welt niederlegen muss, dann will ich das tun.

Vater, ich möchte nirgendwo anders sein, als in Deinem liebenden Arm! Ich sehne mich sehr nach der Freiheit, die Du mir schenken willst, indem Du mich von mir selbst befreist. Ich möchte nicht mehr kämpfen - nicht um mein Recht, nicht um meine Ehre, nicht um mein Herz. Ich lege es in Deine Hand und ich weiß, nirgends ist es sicherer. Was kann die Welt mir geben, was Du nicht kannst? Und was kann sie mir nehmen, das Du mir nicht schon längst gegeben hast? Danke, dass Du, Vater, gute Gedanken über mein Leben hast. Dass Du Pläne voller Hoffnung und Zukunft hast. Dass Du mir das Leben schenkst und zwar im Überfluss. Ich liebe Dich!
AMEN.








Donnerstag, 11. Juni 2015

Alles,was gut und vollkommen ist,kommt von ...

Endlich komm ich mal wieder dazu etwas zu schreiben. Mir schwirren ja immer Millionen Sachen im Kopf herum und ich denke, dass muss unbedingt auf meinen Blog... nunja, man sieht wie gut mir das gelingt;)
Worüber ich heute schreiben möchte, hatte ich, glaube ich schonmal... aber ich hatte heute früh eine so coole Eingabe, dass ich es einfach aufschreiben und weitergeben muss.

Seit einer Weile schon (und vermutlich auch weiterhin) macht mir dieses "Gottes Wille vs. Freier Wille"-Spannungsfeld zu schaffen. Ja, Gott hat uns einen freien Willen gegeben, was dabei rauskommt sehen wir Tag für Tag und doch hat Gott nicht nur alles in der Hand, er weiß auch alles - das, was war, was ist und was sein wird. Und jederzeit ist alles unter seiner Kontrolle, denn wenn dem nicht so wäre, wäre er NICHT allmächtig. Aber das ist er ja...oder?

"Ich bin Gott, der Allmächtige." (1.Mose 17,1)

Zweifellos! Aber wie kriegen wir das zusammen?
Ich hatte gestern eine Diskussion mit einem guten Freund. Er hat, wie ich auch das Problem, dass es ihm oft schwer fällt, Menschen, die augenscheinlich weniger intelligent, wortgewandt, kreativ....sagen wir, weniger wie wir sind, zu respektieren und durch Gottes Augen wahrzunehmen. Sie gehen ihm oft einfach nur auf die Nerven und er versteht nicht, warum sie sich nicht einfach "normal" benehmen oder mal nachdenken können. Warum das so ist, weiß ich auch nicht, aber was ich gelernt habe, seit ich Christ bin, ist: Dass ich scheinbar intelligent, wortgewandt und kreativ bin, ist mitnichten mein Verdienst. Es ist etwas, dass Gott mir geschenkt hat. Jede gute Entscheidung, die ich in meinem Leben getroffen habe, hatte ihren Ursprung in Gott. Die Kraft meinen inneren Schweinehund manchmal zu besiegen, die kommt nicht aus mir selbst, sie kommt von Gott.
Und doch vergesse ich das so oft. Und Gott allein weiß, wie oft ich, auch seit ich Christ bin, schon versucht habe Probleme oder Gewohnheiten aus eigener Kraft in den Griff zu kriegen und jedes Mal scheitere ich kläglich. Jedes Mal komme ich an den Punkt, wo ich nicht mehr kann, wo mir nichts mehr einfällt außer beten: "Gott, ich kann es nicht. Ich schaff es nicht. Du musst es tun. Ich brauch Dich, ohne Dich geht es nicht!" Und dann, jedes Mal an diesem Punkt geht es vorwärts und trotzdem versuche ich es beim nächsten Mal erstmal selbst...stellt sich nebenbei bemerkt die Frage wie intelligent ich tatsächlich bin;)
Welche Frage mir mein oben genannter Freund daraufhin stellte, ist aber die eigentlich interessante: Aber wenn man nichts aus eigener Leistung heraus kann, wenn für alles der Anstoß immer von Gott kommt, dann bin ich doch nur eine Marionette und mit freiem Willen hat das nicht viel zu tun?!
Was soll man darauf sagen?! Irgendwie ist es so, aber irgendwie auch nicht.
Und dann kam mir heute morgen dieses Bild:
Gott ist die Sonne und wir sind der Mond. Der Mond leuchtet nur, weil er von der Sonne angestrahlt wird. Er selber besitzt keine Leuchtkraft. Gäbe es die Sonne nicht, könnte der Mond auf und nieder springen, es bliebe dunkel in der Nacht.
Gott ist das Licht, alles Gute kommt von ihm. Ja, wir können auch leuchten und wenn es dunkel ist, könnte man sich sogar einbilden, wir können das aus unserer eigenen Kraft heraus und für manche mag das von außen sogar so aussehen, aber die Wahrheit ist, alles Gute, was aus uns kommt, kommt von Gott. Wäre Gott nicht da, würden all unsere Bemühungen gut zu sein nicht fruchten. Es würde vollkommene Dunkelheit herrschen. Die Kraft zu leuchten kommt nicht aus uns selbst. Vielleicht können wir (im Gegensatz zum Mond) aber entscheiden, ob wir überhaupt leuchten wollen oder nicht. Wir können den Licht-Schalter an oder aus machen, wenngleich wir das Licht an sich nicht daran hindern können sich auszubreiten. Wenn der Mond plötzlich nicht mehr leuchten würde, würde die Sonne am nächsten Tag trotzdem wieder aufgehen.
Diese Sonne-Mond-Bild hat mir persönlich das Verhältnis von Gottes Willen und unserem eigenen sehr stark verdeutlicht und noch etwas hat es mir klar gemacht: Ein berechtigter Einwand an Gott zu glauben, ist oft, dass ja soviele schlimme Dinge passieren und ein guter Gott sowas nicht zulassen würde.
Die Standardantwort ist kurzgefasst: Alles Gute kommt von Gott, alles Schlechte nicht. Das klingt einfach und zurecht gebastelt, aber tatsächlich ist es ja so, dass Dunkelheit die Abwesenheit von Licht ist. Licht ist nicht ungerecht oder weniger hell, weil es die Dunkelheit zulässt, die Dunkelheit ist vielmehr dort, wo wir das Licht nicht zulassen.
-"Aber unschuldige Kinder, die im Krieg sterben und noch nie etwas von Jesus gehört haben..."
Auch hier habe ich einen guten Vergleich. Bevor wir jetzt im Zeitalter des bewussten Umweltschutzes (zumindest von einigen) angekommen waren, gab es eine Zeit, da hat sich niemand Gedanken darüber gemacht, dass wir unserer Erde, durch das, was wir so tun, massiv Schaden zufügen. Und obwohl die Leute, die daran Schuld sind, vielleicht schon tot sind und wir heutzutage teilweise sensibler mit diesem Thema umgehen, haben wir mit den Folgen der Fehler vergangener Generationen zu kämpfen. (Ich weiß übrigens, dass wir auch heute unserer Umwelt noch massiv schaden, dieses Beispiel diente nur der Veranschaulichung;))
Und nicht anders ist es, glaube ich, mit Gott. Auf wieviel tausend Jahre Menschheitsgeschichte können wir zurückblicken, wo Menschen sich von Gott abgewandt haben, wo Menschen das Licht nicht zugelassen und Schatten geworfen, schlimmer noch Mauern errichtet haben, die Schatten werfen. Was erwarten wir denn? Gott leuchtet gern, aber er lässt uns eben auch den freien Spielraum sein Licht nicht zuzulassen. Natürlich geht es auch Menschen gut, die mit Gott nichts zu tun haben, aber ich glaube, die jahrtausende alte Verteilung von Licht und Schatten auf dieser Welt kann nachvollziehen außer Gott selbst und da es immer auch Menschen gegeben hat, die Gott in ihr Leben eingeladen haben und die sein Licht weiter gegeben haben, nur darum gibt es auch Gutes!
Alles, was gut und vollkommen ist, kommt von GOTT!


"Jesus sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben." (Johannes 8,12)

Danke Vater, dass Du jederzeit alles mit Deiner Liebe durchdringen willst und Du einfach nur darauf wartest, dass wir Dich in unser Leben einladen. AMEN.