Sonntag, 24. Juni 2018

Warum es auch Sünde ist, sich an die Gebote halten zu wollen...

Letztens habe ich mich mit unseren Gartennachbarn darüber gestritten, dass die Kinder während der Mittagsruhe laut gemacht haben. Eigentlich bin ich niemand, der streitet. Ich liebe die Harmonie, leider ist das mit unseren Gartennachbarn nicht so einfach, denn sie lieben ihre Ruhe und unsere Kinder sind nunmal eher lebhaft. Wie dem auch sei, in Nachhinein hat es mich total geärgert, dass ich mich hab von ihnen aus der Ruhe bringen lassen.
Ich hab mich nicht schuldig gefühlt, dass ich nicht jesusmäßig gehandelt habe und tue das auch immer noch nicht.
Ich bin deswegen auch nicht zu GOTT gegangen und habe IHN um Vergebung gebeten? DENN wozu IHN um etwas bitten, was ER mir bereits vor 2000 Jahren gegeben hat? Aber es stellt sich jetzt natürlich die Frage, was ich beim nächsten Mal tun sollte?

Ich möchte heute mal versuchen zu erläutern, warum es absolut zielverfehlt ist, als Christ zu versuchen sich an die Gebote zu halten. Denn die Werke, die wir dadurch vollbringen, sind nicht weniger tot, als bevor wir Jesus angenommen haben.
Es ist wichtig eines zu erkennen, Paulus sagt es deutlich:
Was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde!
(Römer 14,23)

Das ist nicht nur die Definition von Sünde im neuen Bund, sondern auch im alten. UNGLAUBE ist die EINZIGE SÜNDE, die es gibt. Es ist sozusagen die  URSünde.
Als Adam und Eva nicht mehr glaubten, dass GOTT für sie nur das Beste im Sinn hat, erhielt die Sünde Einzug in ihr Herz. Alles, was danach geschah, war nur die Konsequenz daraus.

Viele Christen meinen, GOTT hat uns, als wir von neuem geboren wurden, ein Gewissen gegeben, damit wir jetzt als Kinder Gottes richtig leben können, quasi als Kompass für Gut und Böse.
Ich behaupte, das Gewissen hatten wir schon, bevor wir neu geboren waren, als Ungläubige, und auch Paulus sagt das:

Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur die Dinge des Gesetzes ausüben, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz, welche das Werk des Gesetzes geschrieben zeigen in ihren Herzen, indem ihr Gewissen mitzeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen.
Römer 2:14‭-‬15 ELB

Es ist das Gesetz, dass Erkenntnis der Sünde bringt (und damit ein schlechtes Gewissen!) und zwar nicht nur denen, die es kennen, sondern auch denen, die es nicht kennen, weil GOTT es in uns hinein gelegt hat. Jeder Mensch, egal aus welchem kulturellen Hintergrund, weiß, dass jemanden töten keine gute Sache ist. 
Ein schlechtes Gewissen ist etwas, das Christen NICHT mehr haben sollten. Denn, was ist ein schlechtes Gewissen?
Ein schlechtes Gewissen haben, bedeutet: sich seiner Schuld bewusst sein; oder auch: sich schuldig fühlen.
Nun ist UNS als Kindern GOTTES jede Schuld vergeben. GOTT verurteilt uns nicht  mehr (ER hat Jesus verurteilt!) Wir brauchen uns also auch selbst nicht mehr zu verurteilen. 
Wenn ich nun als Kind GOTTES jemanden angelogen habe, dann brauche ich mich nicht schuldig fühlen - GOTT ist deswegen nicht böse auf mich, im Gegenteil: aufgrundessen was Jesus für mich getan hat, ist ER mir, EGAL WAS ICH TUE wohlgesonnen, d.h. ER wird mir auf jeden Fall auf alle erdenkliche Weise helfen aus diesem Schlamassel wieder herauszukommen.
Jetzt zu versuchen, das nächste Mal nicht zu lügen, um das Schuldgefühl hinterher zu vermeiden, ist allerdings der vollkommen falsche Ansatz, denn das Problem ist nicht Schuld (dieses Problem hat Jesus vor 2000 Jahren ein für alle mal gelöst!), das Problem ist Unglaube, ja sogar eine gewisse Form von Selbstgerechtigkeit:
Weil ich glaubte, GOTT könne das Problem für mich nicht lösen, oder schlimmer: ich müsse das Problem selber lösen, habe ich gelogen.
Ich habe GOTT nicht vertraut, dass ER absolut auf meiner Seite ist und immer und überall für mich ist, deswegen habe ich gelogen. Weil ich dachte, es wäre besser für mich.
Wie löst man nun das Problem des Unglaubens?
Ganz sicher nicht, indem man sich selber fertig macht oder indem man auf das schaut, was man selber gemacht hat (und versucht, es beim nächsten Mal besser zu machen). Die Lösung liegt nicht auf der Verhaltensebene, sondern auf der Glaubensebene. 
Jesus gibt die Antwort, als seine Jünger wegen ihres UNGLAUBENS einen Dämon nicht austreiben konnten:

Er aber spricht zu ihnen: Wegen eures Unglaubens; denn wahrlich, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berge sagen: Werde versetzt von hier dorthin! und er wird versetzt werden; und nichts wird euch unmöglich sein. Diese Art aber fährt nicht aus, als nur durch Gebet und Fasten.
Matthäus 17:20‭-‬21 ELB

Gebet und Fasten - Eine neue, intensivere Ausrichtung auf Gott. Nicht ein Herabschauen auf das eigene Versagen, sondern ein Aufsehen auf das vollendete Werk Christi!
Warum nicht lügen? - Nicht, weil es falsch ist Menschen anzulügen und weil GOTT das nicht gut findet, sondern weil Du GOTT tausendprozentig vertrauen kannst, dass alles Dir zum Besten dient. (Römer 8,28) Die Wahrheit zu sagen wird Dir nicht schaden, denn GOTT ist FÜR Dich und wenn Du Dich ausstreckst/Du schaust nach SEINEM Reich und SEINER Gerechtigkeit (Jesus Christus!), wird ER Dir alles andere hinzufügen! (Matthäus 6,33)
Das heißt nicht, wie es früher die gesetzliche Doreen verstand, dass Du nach SEINER Gerechtigkeit handeln musst, DAMIT ER Dir alles hinzufügt (etwas tun müssen um GOTTES Segen zu bekommen, ist ALTER BUND!), es heißt: Du schaust auf das, was Jesus (GOTTES Gerechtigkeit) für Dich getan und abrufbar gemacht hat (GOTTES bedingungsloses Wohlwollen! Ein Leben in Fülle.) und aus der Überzeugung heraus, dass nur Güte und Gnade dir folgen werden, dein Leben lang (Psalm 23,6), EGAL was Du tust, aus dieser Überzeugung, ja aus diesem Glaube kommt die Kraft, die dich befähigt richtig zu handeln! Weil Du keine Angst mehr vor Konsequenzen hast. Weil Du weißt, wenn GOTT FÜR DICH ist, kann NICHTS UND NIEMAND GEGEN DICH sein! (Römer 8,31)

Wenn Du Dich also anstrengst, die Gebote zu halten, es aber nur tust, weil Du denkst, es wäre falsch sie zu brechen, ist das genau genommen immernoch Sünde, denn Du handelst im Unglauben. 
Sicher, niemand von uns denkt ständig an die Gebote und doch denken wir oft so:
Wenn ich jetzt hier lüge, könnte ich einen Vorteil davon haben, aber ich sollte es lieber lassen, denn lügen ist falsch. - GESETZ!
Vielleicht denkst du sogar: Gott wird es nur segnen, wenn ich auf dem richtigen Weg bleibe und nicht lüge. - ALTER BUND LÄSST GRÜSSEN!
Der Gedankengang bei einem Gläubigen wäre völlig anders:
Wenn ich hier lüge, könnte ich einen Vorteil davon haben, jedoch hab ich den sowieso, denn GOTT ist für mich, weil ich SEINE Gerechtigkeit in Jesus Christus bin. Wozu also lügen? Ich bekomme sowieso das BESTE!

Der Unterschied mag in der Handlung nicht offensichtlich sein, aber GOTT sieht das Herz.
Er weiß, ob wir tote Werke aus Unglauben bzw. unserer eigenen Kraft vollbringen, oder ob wir unsere Kraft im Glauben AUS IHM beziehen. 

Als Christen brauchen wir das Gesetz nicht mehr um zu wissen, was gut oder schlecht ist. Das sind Kategorien, die für uns NICHT RELEVANT sind. Das Einzige, was für uns relevant ist, ist VERTRAUEN! Vertrauen wir auf GOTT oder auf uns selbst? Das macht für uns den Unterschied zwischen Gut und Böse. Schau nicht auf deine eigenen Handlungen, sondern auf das, was GOTT tun kann, will und wird!
Hast Du Dich mal gefragt, was eigentlich so schlimm daran war, dass Adam und Eva von dem Baum gegessen haben? Warum wollte GOTT nicht, dass sie Gut und Böse unterscheiden können? Ist doch eine super Sache?!
Weil ER wusste, sie würden dann nur noch auf das schauen, was sie tun. 'Hab ich dies richtig gemacht, hab ich jenes falsch gemacht? Was muss ich tun, was ist der nächste Schritt?' Die Welt wurde für sie zum Minenfeld, nachdem sie die Erkenntnis von Gut und Böse erlangt hatten.
Vorher lebten sie im Paradies. Sie konnten sich frei bewegen im Vertrauen auf GOTT. Und durch dieses Vertrauen haben sie einfach immer richtig gehandelt.
Das Beste, was Du als neugeborenen Christ also tun kannst, ist: das ganze Gesetz wieder zu vergessen. Dich zu verhalten, als hättest Du von dem Baum der Erkenntnis niemals gegessen und Dein Vertrauen einzig und allein auf GOTT zu setzen!
Das ist wahre Anbetung! Und zur dieser Anbetung hat GOTT uns geschaffen!

Was nun unsere Gartennachbarn angeht, so werde ich nicht versuchen, das nächste Mal netter zu ihnen zu sein oder jesusähnlicher, Nein. Wenn sie wieder anfangen rumzumeckern, werde ich mir wieder und wieder sagen: 
Ich bin GOTTES Gerechtigkeit in Jesus Christus. GOTT ist für mich und ER wird die Dinge regeln. Ich werde nicht schreien und ich werde nicht streiten, denn GOTT streitet für mich. Ich mache nichts und ER tut alles.
Und falls es mir dennoch nicht gelingt ruhig zu bleiben, dann werde ich mir das das nächste Mal wieder sagen... Und wieder. Und wieder. Solange, bis ich es glaube und der Glaube in mir die Frucht der Besonnenheit ausgereift hat!

Abba, geliebter Papa, vielen Dank für alles, was Du mir schenkst! Danke für all Deine Güte, Deine Geduld, Deinen Segen! Und das nicht auf Grundlage dessen, was ich getan habe oder tue, sondern einzig und allein wegen dem, was Jesus getan hat. Vor 2000 Jahren. Für mich! Halleluja! Alle Ehre sei Dir und Deiner unermesslichen Weisheit! In Jesu Namen, Amen!

Freitag, 22. Juni 2018

Gedanken zum Thema: Nachfolge

Was bedeutet eigentlich Jesus nachfolgen?
Als Jesus seine Jünger aufforderte: Folgt mir nach, da konnten sie das tatsächlich physisch tun.
Ich glaube, dieser "Ruf" bedeutet für uns heute nicht mehr das gleiche.
Ich glaube, Jesus fordert uns nicht auf, in seinen physischen Fußstapfen zu wandeln.
Wir sind heute glaube ich, nicht so sehr aufgefordert, ihm in all seinen Handlungen nachzufolgen und ihn zu kopieren... Die Frage auf "Folge mir nach!" ist doch heute (nicht damals, da er physisch anwesend war!): Wohin?
Und da wird's interessant. Wo ist Jesus denn? Bei Gott. Zur Rechten des Vaters.
Für mich ist die Antwort auf die Frage "Wohin?" - An das Herz des Vaters! Denn das ist der Quell allen Lebens!
Wenn ich dort nicht verankert bin, dann kann ich an Handlungen vollführen, was immer ich will, es wird totes Werk sein.
Warum losziehen und Kranke heilen, wenn es nur ein Gehorsamsschritt ist und nicht ein Bedürfnis?
Wenn unsere Herzen tatsächlich synchronisiert wären mit dem unseres himmlischen und liebevollen Vaters, würde es uns dann nicht auch Schmerzen, wenn wir Kranke sehen? Würden wir nicht versuchen sie durch Gebet zu heilen, egal wie sehr wir daran glauben, ob es funktioniert? Würden wir diesen Strohhalm nicht ergreifen um das Leid zu mildern, wenn es uns wirklich auch schmerzen würde?
Ist das Problem der heutigen Christen nicht eher ein Herzens- als ein Glaubensproblem?
Ein Mangel an Erkenntnis des Vaterherzens, mehr als ein Mangel an Glaube an Wunder?
Wenn wir zurück dahin wollen, wo die Urgemeinde war, dann sind wir nur zu einer einzigen Handlung aufgefordert:
Jesus nachzufolgen ans Herz des Vaters! Gott und seine Gerechtigkeit (Jesus!!!) zu allererst zu suchen! Uns auszustrecken nach all der Gnade und Liebe, die er uns in Fülle schenken möchte! Wenn wir unseren Vater kennen, werden wir auch seine Söhne und Töchter sein!
Unser Herz können wir nicht selbst verändern, egal wie sehr wir uns anstrengen. Das kann nur ER! Und er tut es, während wir zu seinen Füßen liegen und einfach nur hören und fühlen, was er über uns sagt und denkt.
Also komm zur Ruhe und höre hin! Die Welt ist so laut und so voller Hass, voller Forderungen, voller Beleidigungen, voller niederdrückender Nachrichten und Geschehnisse...  Wir müssen uns echt anstrengen zu hören, was ER uns zu sagen hat.

So wollen wir denn eifrig bestrebt sein, in SEINE Ruhe einzugehen.
Hebräer 4:11 SCH2000

Das ist eine echte Herausforderung! Sich die Zeit und Ruhe zu nehmen hinzuhören, was Gott über uns sagt. Den Fernseher und das Handy auszuschalten und Bibel zu lesen, nicht aus religiöser Pflicht, sondern weil eine Begegnung von Herz zu Herz das einzige ist, was uns wirklich erfüllt. Nehmen wir uns Zeit geliebt zu sein! Nicht für Gott, nicht für die Welt, sondern für uns selbst - total egoistisch;)

Danke Vater, dass Du in all meinen Bestrebungen Jesus nachzufolgen mich zur Ruhe gebracht hast. Dass Du mich dorthin ziehst, von wo aus wahre Nachfolge überhaupt erst möglich ist: Von deinem Herzen aus! Danke, dass eine Begegnung mit Dir nicht ohne Folgen für mich bleibt. Danke, dass Du mich transformierst, so tief, dass ich es nicht direkt sehe und dann doch immer wieder staune, wenn ich merke, dass sich etwas grundlegend verändert hat. Ich glaube an die Kraft deiner Liebe, jedem Tag ein bisschen mehr!
Amen

Montag, 18. Juni 2018

Errettung verlieren? Teil 3 - Einmal gerettet, immer gerettet!

Nachdem ich nun die zwei am häufig genanntesten Gründe dafür seine Errettung zu verlieren - sich vom Glauben abkehren oder zuviel Sündigen - hoffentlich entkräftigt habe, würde ich abschließend gern einfach nochmal ein paar Bibelstellen und Gründe nennen - genau genommen 3!-, die so sehr dafür sprechen, dass unser Heil unumkehrbar ist, dass man schon aufgrundessen alle Bibelstellen, die etwas anderes sagen, entkräften kann (und weiß, es muss etwas anderes als das Verlieren des ewigen Lebens gemeint sein!):

1. meine Lieblingsbibelstelle:

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.
Johannes 10:27‭-‬29 ELB

Geht es noch deutlicher? GOTT hat uns Jesus in die Hände gegeben und niemand kann uns dieser Hände mehr entreißen - einschließlich uns selber! Das interessante ist ja, dort steht GOTT hat uns in seine Hände gegeben, nicht: wir sind von uns aus dorthin gelaufen! Ich meine, ich will hier jetzt keine Diskussion lostreten wieviel wir tatsächlich zu unserer Erwählung beitragen - in Form von Jesus annehmen oder was auch immer. Aber eines steht fest: GOTTES Hand hat uns in die Hände Jesu geführt.  Wir  sind also wie in einem Sandwich verpackt zwischen den Händen Jesu und drumherum nochmal die Hände des Vaters - wie um alles in der Welt sollten wir unsere Errettung noch verlieren???

2. 
Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!
2. Korinther 5:17 SCH2000

Ich könnte noch mehrere dieser Bibelstellen ranzitieren, die sagen, unser altes Ich ist mit Jesus gestorben und wir sind neu. Ja Jesus sagt sogar zu Nikodemus, er muss von neuem geboren werden, was bedeutet: Sind wir in Christus, SIND wir von neuem geboren. Wenn wir nun also von neuem geboren sind und unser altes Ich tot ist, wie sollen wir zurück? Wie könnten wir aus unserem neuen durch Jesus gerechten Ich wieder zurück in unser sündiges gestorbenes Ich? Ist das mit der Neugeburt nur symbolisch gemeint - dann wäre es natürlich möglich zurück zu kehren -, aber ist es symbolisch gemeint, dass wir vor Gott gerecht erklärt sind? Dass wir in Christus sind? Dass wir, indem er Teil von uns geworden ist, Teil von ihm geworden sind? NEIN! Und da kommen wir zu Bibelstelle Nummer 3:

Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat.
1. Johannes 4:13 SCH2000

GOTT hat uns seinen Geist gegeben! Das ist unumkehrbar. Er nimmt ihn nicht wieder weg!

In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt — in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner Herrlichkeit.
Epheser 1:13‭-‬14 SCH2000

Diese 4. musste ich noch hinterherschieben;) Wir sind versiegelt mit dem Heiligen Geist! Es gibt dem eigentlich nichts hinzuzufügen. Der Geist selbst hat Jesus von den Toten auferweckt - wenn wir ihn haben, wird das auch mit uns passieren! Wir werden wieder auferstehen zum ewigen Leben. (Genau genommen werden wir NIE sterben, denn GOTT ist nicht ein GOTT der Toten, sondern der Lebendigen! Markus 12,27)

Es gibt keinerlei Zweifel daran, dass unserer Errettung sicher und unumkehrbar ist. Zumindest für mich nicht!
Falls Du immer noch Zweifel daran hast, dann frag ich mich, welches Bild von unserem Liebenden Vater du hast?
Glaubst du, GOTT wartet nur darauf, dass wir einen Fehler machen, damit er uns von seiner Liste streichen kann? Weil er ja so heilig ist und auf keinen Fall auch nur im geringsten jemanden dulden kann, der es nicht ist?
Mit 1000 prozentiger Sicherheit kann ich Dir sagen:
So ist GOTT NICHT! GOTT liebt Dich sooooooo sehr, dass er das Beste, das ihm Liebste aus dem Himmel geopfert hat; dass er selbst - seine Heiligkeit höchst persönlich!- in diese sündige Welt hinabgestiegen ist um zu unterstreichen, was er IMMER, wenn er auf den Plan getreten ist, als erstes verkündigte: FÜRCHTET EUCH NICHT!!!!!
Ja, GOTT ist heilig. Ja, er ist furchteinflößend in seiner Heiligkeit, aber er will nicht, dass wir uns fürchten! Er will, dass wir seine Liebe erkennen. Er ist ein Vater, kein fieser Erbsenzähler! Er kennt unsere Unperfektheit und er sandte Jesus um  eine Brücke zwischen unserer Unperfektheit und seiner Perfektheit zu schlagen. ER WILL DICH! Aus keinem anderen Grund hat er Jesus gesandt. Er wollte immer nur Beziehung, NIE Gehorsam! Wenn Du das nicht verstehst - und ich gebe zu, ich hatte das selbst eine Zeit lang aus den Augen verloren - dann kannst Du die Fülle dessen, was er Dir geben möchte, nicht empfangen. 
Er ist so gut, dass es nicht zu fassen ist. Ja, es ist nicht zu glauben!!
Aber genau diese eine Bedingung stellt er:
DASS DU ES GLAUBST! 
Und alles andere wird dir hinzugefügt!
AMEN!

PS: Ich verlinke mal noch eine wirklich schöne Ausführung zu diesem Thema, für alle, die Irgendwie immernoch zweifeln:
Einmal gerettet, immer gerettet!

Mittwoch, 13. Juni 2018

Errettung verlieren? Teil 2 - Mutwillig sündigen

Ich erzählte bereits, dass ich vor einiger Zeit aus meiner Gemeinde ausgetreten bin.
Mittlerweile weiß ich, die Gründe dafür waren absolut die falschen. Aber was ich jetzt auch weiß, ist: Es war soviel Gesetz in MEINEM Evangelium, in dem Evangelium, das ich für mich angenommen hatte - ich hätte das nie bemerkt, hätte Jesus mich nicht aus der Gemeinde raus an den Rand der Verzweiflung getrieben.

Nachdem ich also aus der Gemeinde ausgetreten war, weil ich Jesus gehorchen und das Evangelium tatsächlich in alle Welt verkünden wollte, geriet ich an ein paar Leute, die man damals "Gesetzeslehrer" genannt hätte,  Leute,  die das "Gehorchen" sehr ernst nahmen und nicht nur das Evangelium verkündigen, Leute taufen, Kranke heilen und Dämonen austreiben wollten, sondern gleichzeitig mit Gottes Hilfe auch noch jedes einzelne Gebot halten und ein heiliges Leben führen wollten.
Mich persönlich führte das unter anderem zu einer "spirituellen Hausreinigung". Schon vor einiger Zeit waren mir einige Bücher unserer Kinder ein Dorn im Auge - aus Sorge um ihre geistige Gesundheit -, doch jetzt, wo ich in dieser Gehorsamsschiene drinne war, erschien es mir absolut notwendig diese Bücher endlich auszusortieren, da sie nicht der EHRE Gottes dienten. Aber plötzlich war da einiges, was nicht der Ehre Gottes diente. Zum Beispiel die Einhörner im Zimmer meiner Tochter - nach wie vor sehe ich nicht, inwiefern Einhörner die Ehre Gottes angreifen, aber wenn Dir einmal jemand einen Floh ins Ohr gesetzt hat, ist es schwierig ihn zu ignorieren. Also "enteinhornte" ich kurzerhand alle Einhorn-Kuscheltiere  und machte sie, Dank meiner von Gott geschenkten Nähkünste, zu einfachen Pferden. Nun war da aber noch die Einhornbordüre an der Wand und ich wusste, die konnte ich nicht einfach ohne die Erlaubnis meines Mannes entfernen. Dieser allerdings ist (noch) kein Christ und würde deshalb die Argumentation mit der Ehre Gottes nicht nachvollziehen können. Es brachte mich in einen echten Gewissenskonflikt. Eine Bekannte, die mit in der Gehorsamsschiene lief, forderte mich heraus und sagte mir: ich müsse selbst wissen, was mir wichtiger ist, die Ehre Gottes oder Frieden mit meinem Mann... Was sollte ich darauf antworten?...
Doch dann kam der entscheidende Gedanke: Wo soll das alles noch hinführen?! Wie gehorsam musste ich sein zur Ehre Gottes? Konnte ich wirklich ein heiliges Leben führen? Und wenn nicht, würde ich dann nicht mehr zu Jesus gehören? Wenn ich mich seines Blutes als unwürdig erweisen würde?
Und das ALLES war zurück zu führen auf eine bestimmte Bibelstelle (natürlich gibt es mehrere, aber diese eine hat es in sich!) und nach dieser echt langen Einleitung möchte ich die gern heute auslegen:

Wir haben in Christus die Wahrheit erkannt. Sündigen wir aber auch jetzt noch mutwillig weiter, gibt es kein Opfer mehr, das uns von unseren Sünden befreien kann. Dann bleibt nichts als das schreckliche Warten auf das Gericht, in dem Gottes verzehrendes Feuer alle seine Feinde vernichten wird.  Wenn jemand gegen das Gesetz von Mose verstößt und dieses Vergehen von zwei oder drei Zeugen bestätigt wird, kann er keine Gnade erwarten. Er muss sterben! Was meint ihr, um wie viel härter die Strafe für den sein wird, der den Sohn Gottes gleichsam mit Füßen tritt, dem das Blut des neuen Bundes nichts mehr bedeutet, durch das er doch Gemeinschaft mit Gott haben konnte! Ein solcher Mensch beleidigt Gottes Geist, von dem er nichts als Gnade und Barmherzigkeit erfahren hat. Wir alle kennen doch den, der gesagt hat: »Ich werde Rache nehmen und Vergeltung üben!« Von ihm heißt es auch: »Der Herr wird über sein Volk das Urteil sprechen.«  Wie furchtbar wird es allen ergehen, die dem lebendigen Gott in die Hände fallen!  
Werft nun eure Zuversicht nicht weg! Es wird sich erfüllen, worauf ihr hofft.  Aber ihr müsst standhaft bleiben und tun, was Gott von euch erwartet. Er wird euch alles geben, was er zugesagt hat. Denn das steht fest: »Schon bald wird der kommen, der angekündigt ist. Er wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Nur wer mir, Gott, vertraut, wird meine Anerkennung finden und leben. Wer aber zurückweicht und aufgibt, an dem werde ich kein Gefallen finden.«  Doch wir gehören nicht zu denen, die zurückweichen und verloren gehen. Wir gehören zu denen, die am Glauben festhalten und das ewige Leben gewinnen.
Hebräer 10:26‭-‬31‭, ‬35‭-‬39 HFA

Dies ist die Übersetzung der Hoffnung für Alle - und das ist der Grund, warum diese Bibelübersetzung sich für mich disqualifiziert hat. Hier ist kein Spielraum für Interpretation, weil die Übersetzung selbst schon interpretiert ist. Keine Möglichkeit das kommende Gericht für Heilige, die noch mutwillig sündigen abzuwenden... Eine furchtbare Übersetzung, die den Namen "Hoffnung für alle" absolut NICHT verdient!
Jedoch gibt es Übersetzungen, die wesentlich näher am Urtext sind. Ich persönlich empfehle die King James Übersetzung, wenn Du gut Englisch kannst. Ansonsten schauen wir uns doch Mal die Elberfelder an:

Denn wenn wir mit Willen sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verschlingen wird. Jemand, der das Gesetz Moses' verworfen hat, stirbt ohne Barmherzigkeit auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen; wieviel ärgerer Strafe, meinet ihr, wird der wertgeachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch welches er geheiligt worden ist, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat? Denn wir kennen den, der gesagt hat: "Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr". Und wiederum: "Der Herr wird sein Volk richten". Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! 
Werfet nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Denn ihr bedürfet des Ausharrens, auf daß ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontraget. Denn noch über ein gar Kleines, und der Kommende wird kommen und nicht verziehen. "Der Gerechte aber wird aus Glauben leben"; und: "Wenn jemand sich zurückzieht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben". Wir aber sind nicht von denen, die sich zurückziehen zum Verderben, sondern von denen, die da glauben zur Errettung der Seele.
Hebräer 10:26‭-‬31‭, ‬35‭-‬39 ELB

Eigentlich ist diese Bibelstelle sooooooo wundervoll! Jedoch NUR durch die Augen der Gnade. Schaut man mit dem Blick des Gesetzes auf diese Stelle ist sie verheerend, allerdings widerspricht sie dann auch sämtlichen Bibelstellen, die sagen, dass wir allein aus Glaube errettet sind. (Und wie wir wissen ist selbst der ein Geschenk, denn Jesus ist Anfänger und Vollender des Glaubens - es ist also ALLES geschenkt!)
Nun aber zurück zum Wort:

Denn wenn wir mit Willen sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verschlingen wird.

"Wenn wir mit Willen sündigen" - Was heißt das? Vor allem "nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben". Die Wahrheit ist nach Jesus' eigener Aussage ER SELBST. Ihn selbst haben wir also empfangen bzw die Erkenntnis über dass, was er für uns am Kreuz getan hat: Vergebung der Sünden durch sein Blut und Heilung unseres Körpers durch seine Wunden erwirkt. Er, das Lamm Gottes, hat die Sünden der Welt HINWEG GENOMMEN.(Joh ,29)
Wenn die Sünden hinweg genommen sind, inwiefern können wir dann mutwillig sündigen?
Paulus sagt in Römer 14: Was nicht aus Glaube geschieht, ist Sünde. Sprich: Unglaube ist Sünde.
Denn Sünde ist, was uns trennt von Gott - schon immer! Es gibt aber nach Jesus NICHTS mehr, was uns noch von Gott trennen könnte, es sei denn, wir glauben nicht daran!
Der obige Vers heißt also vereinfacht:

Wenn wir nun nicht glauben, dass ALLE Sünden hinweg genommen bzw vergeben sind, nachdem wir  Jesus erkannt haben, bleibt uns kein weiteres Schlachtopfer für Sünden.

Früher opferte der Hohepriester jedes Jahr für die Sünden des  vergangenen Jahres. Die Vergebung musste immer wieder neu erwirkt werden, jedoch JETZT hat Gottes perfektes Opfer  ein für alle mal alle Sünden  bezahlt. Wenn Du das nicht glaubst, kannst Du nichts mehr opfern. Erneute Tieropfer bringen  keine weitere Vergebung -  der alte Bund ist hinfällig! Was dir bleibt  ist dann 

ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verschlingen wird.

Das ist tatsächlich das, was mir am Ende dieser Gesetzesphase noch blieb: die Erkenntnis, dass ich Gott nichts zu geben habe und dass, wenn das Opfer Jesu nicht ausreicht, sondern ich mich dessen auf irgendeine Art und Weise als würdig erweisen müsste (indem ich nicht mehr sündige), ich direkt in die Hölle wandern würde - keine tollen Aussichten!
Wenn Du jetzt denkst: Ach Du Scheiße! Ich dachte bisher immer, man muss sich zusätzlich an die Gebote halten... Bin ich dann jetzt ungläubig und mich erwartet die Hölle? Ich kann das biblisch nicht belegen, aber ich denke: Gottes Gericht furchtvoll erwarten KANN nur jemand, der schon gerettet ist AUS GLAUBEN, DENN jeder Ungläubige ist entweder davon überzeugt, dass es Gott nicht gibt oder hat für sich einen anderen Weg gefunden in den Himmel zu kommen (Den es nicht gibt! Aber Leute machen sich das vor!). Der Einzige also, der Gottes Gericht FURCHTVOLL erwartet, ist der, dem bewusst ist, dass es dieses Gericht gibt und dem bewusst ist, dass er ein Sünder ist. Aber jemand, der schon so weit ist, hat auch das Opfer Jesu im Glauben angenommen, weil er weiß, dass es seine einzige Chance ist. Nur, weil er es nicht richtig begriffen hat oder die Gnade schmäht/verwirft, wird er früher oder später mit seiner Werke-Gerechtigkeit an das Ende seiner Kräfte kommen und dann bleibt für ihn nur ein furchtvolles Erwarten, obgleich er nichts Furchtvolles zu erwarten hat, denn er ist ja eine neue Kreation, gefüllt mit Gottes Geist/Auferstehungskraft. Zweifel ist keine unverzeihliche Sünde;) (Um die "unverzeihliche" Sünde kümmere ich mich demnächst mal)

Jemand, der das Gesetz Moses' verworfen hat, stirbt ohne Barmherzigkeit auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen; wieviel ärgerer Strafe, meinet ihr, wird der wertgeachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch welches er geheiligt worden ist, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?

"Den Sohn Gottes mit Füßen treten" 
"Das Blut des Bundes gemein erachten"
"Den Geist der Gnade schmähen"
Das alles sagt ein und dasselbe aus, nämlich das Opfer Jesu als NICHT AUSREICHEND zu betrachten und selber etwas hinzufügen zu wollen.
Paulus sagt an anderer Stelle:

Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geiste angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleische vollenden?
Galater 3:3 ELB

Ich denke übrigens, es geht an dieser Stelle nicht darum, dass derjenige, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt, das ewige Leben abgesprochen bekommt. Das macht im Zusammenhang keinen Sinn. Denn die Strafe im mosaischen Gesetz, die erwähnt wird, ist eine irdische, nicht eine ewige,  insofern ist die ärgere Strafe vermutlich auch eine irdische und nicht die  Aberkennung des ewigen Lebens. Ich persönlich denke, es ist auch eher eine Konsequenz, als eine Strafe.

Denn wir kennen den, der gesagt hat: "Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr". Und wiederum: "Der Herr wird sein Volk richten". Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! 

Der Autor betont nochmal, dass jemand, der keine Heilsgewissheit hat bzw sie sich nehmen lässt (von "Gesetzeslehrern"), eine wirklich schreckliche Erwartung an die Zukunft hat.

Werfet nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Denn ihr bedürfet des Ausharrens, auf daß ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontraget. Denn noch über ein gar Kleines, und der Kommende wird kommen und nicht verziehen.

Und dann sagt er es eindrucksvoll: Werft doch eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat, nämlich die (und das liest man in den Versen dazwischen - ich hab der Übersichtlichkeit halber ein paar ausgelassen!), dass es viel einfacher ist, Dinge im hier und jetzt, ob der Freude auf unsere zukünftige Herrlichkeit, zu ertragen! Jetzt bedarf es des Ausharrens im Glauben, nicht um sein ewiges Leben zu "behalten", weil man es sonst verlieren würde, sondern weil der Verfasser weiß, welche Kraft die Hoffnung im Leben eines Menschen freisetzt. Wo aber keine Hoffnung ist, da ist auch keine Kraft!
Wir müssen jetzt nur Abwarten, lange dauert es nicht mehr, bis Jesus wiederkommt und dann werden wir, die wir den Willen Gottes getan haben - nämlich GLAUBEN!, auch die Verheißung erben:

Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden;
Markus 16:16 ELB

Der Gerechte aber wird aus Glauben leben"; und: "Wenn jemand sich zurückzieht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben". Wir aber sind nicht von denen, die sich zurückziehen zum Verderben, sondern von denen, die da glauben zur Errettung der Seele.

Und hier sagt er es nochmal: Es ist der Glaube, der zählt.
Gott hat keine Freude daran, wenn wir uns zum Verderben zurück ziehen, sprich: wenn wir von der Heilsgewissheit abweichen zurück zum ungewissen Gesetz bzw ist ja klar, wo das Gesetz endet: im Verderben!
Wir GLAUBEN zur Errettung unserer Seele, im Gegensatz zu: Wir TUN irgendetwas dafür.
Ich finde Hebräer 10, wie schon erwähnt, wundervoll! Gott betont hier nochmal, dass es so wichtig ist, sich einzig GLAUBEND auf das Werk Jesu' zu stellen. Er macht klar, welche seelischen Konsequenzen es hat, dies nicht zu tun und ich liebe es, dass Gott uns durch diesen Brief davor warnt! 
Es könnte ihm auch egal sein, gerettet ist gerettet, aber er möchte eben nicht, dass wir NUR irgendwann mal bei ihm im Himmel sind, er möchte, dass es uns im hier und jetzt gut geht.
Ich möchte gern an dieser Stelle nochmal Römer 8 zitieren:

Er, der doch seines eigenen Sohnes nicht geschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Römer 8:32 ELB

Gott möchte uns hier und jetzt alles schenken. Er möchte für uns ein Gott im Hier und Jetzt sein,nicht erst in der Ewigkeit. Und das ist so wunderbar! Wir müssen es nur glauben! Gott ist für uns! Gott ist unser Vater! Gott ist unser Gott - einer, der alles kann und für uns alles möglich machen WILL, wenn wir ihn nur darum bitten!
Kein Gott, der ewiges Leben gibt und nimmt, wie er gerade lustig ist, sondern einer, der zu seinem Wort steht und gibt, was er verheißt:
Ewiges Leben, dem, der da GLAUBT!

Halleluja und AMEN! Vater, du bist einfach wundervoll! Danke, dass ich Dein Kind sein darf! Amen

Montag, 4. Juni 2018

Errettung verlieren? Teil 1 - Vom Glauben abfallen

In nächster Zeit beschäftige ich mich mal mit einer wirklich heiklen Frage:
Kann man seine Errettung verlieren?

Nun, die meisten Christen, die ich kenne, sind sich einig, dass das durch Ungehorsam nicht möglich ist, da Jesus ja für ALLE unsere Sünden (auch Ungehorsam), vergangene und zukünftige, gestorben ist. (Trotzdem werde ich auch dazu nochmal einen Beitrag schreiben)
Jedoch sind sich die meisten auch einig, dass man sich durch eine bewusste Entscheidung von Jesus trennen kann und damit dann auch seine Errettung verliert.
Ich weiß nicht, woher dieses Gerücht kommt - ich sehe im neuen Testament keine einzige Person, auf die das zutrifft!
Mit meinem Wissen über Gottes Liebe macht es auch keinen Sinn, dass das möglich ist, denn: Dass sich jemand von Jesus abwendet, passiert doch allerhöchstens dann, wenn er absolut enttäuscht von Gott ist. Wenn etwas Schlimmes passiert ist, wo man sich von Gott verlassen gefühlt hat und daraufhin beschließt man: "Mit diesem Gott will ich NICHTS mehr zu tun haben. Er hat mich im Stich gelassen."
Aber mal ehrlich, was für ein liebender Vater wäre Gott, wenn er in dieser Stunde unserer absoluten Verzweiflung noch eins drauf setzen würde, in dem er sagt: Na dann hast du jetzt kein ewiges Leben mehr!
Also schon rein "logisch" macht es keinen Sinn, dass man durch Abkehr von Gott seine Errettung verlieren kann.
JEDOCH gibt es einige Bibelstellen, die daraufhin deuten, wenn man sie nur liest und nicht weiter darüber nachdenkt.
Die wohl offensichtlichste davon ist Hebräer 6:
Denn es ist unmöglich, diejenigen, welche einmal erleuchtet waren und geschmeckt haben die himmlische Gabe, und teilhaftig geworden sind des Heiligen Geistes, und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Wunderwerke des zukünftigen Zeitalters, und abgefallen sind, wiederum zur Buße zu erneuern, indem sie den Sohn Gottes für sich selbst kreuzigen und ihn zur Schau stellen. Denn das Land, welches den häufig über dasselbe kommenden Regen trinkt und nützliches Kraut hervorbringt für diejenigen, um derentwillen es auch bebaut wird, empfängt Segen von Gott; wenn es aber Dornen und Disteln hervorbringt, so ist es unbewährt und dem Fluche nahe, und sein Ende ist die Verbrennung. Wir aber sind in Bezug auf euch, Geliebte, von besseren und mit der Seligkeit verbundenen Dingen überzeugt, wenn wir auch also reden. Denn Gott ist nicht ungerecht, eures Werkes zu vergessen und der Liebe, die ihr gegen seinen Namen bewiesen, da ihr den Heiligen gedient habt und dienet. Wir wünschen aber sehr, daß ein jeder von euch denselben Fleiß beweise zur vollen Gewißheit der Hoffnung bis ans Ende, auf daß ihr nicht träge werdet, sondern Nachahmer derer, welche durch Glauben und Ausharren die Verheißungen ererben.
Hebräer 6:4‭-‬12 ELB

Wenn man diese Verse liest, ist es zwingend nötig auch die Verse davor zu  lesen:


Deshalb, das Wort von dem Anfang des Christus lassend, laßt uns fortfahren zum vollen Wuchse und nicht wiederum einen Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott, der Lehre von Waschungen und dem Händeauflegen und der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht.
Hebräer 6:1‭-‬2 ELB

Der Verfasser sagt: Wir wollen jetzt eigentlich nicht nochmal von vorn Anfangen mit dem Evangelium und euch erzählen, was Christus getan hat, sondern uns dem widmen, was danach zu tun ist. Und zwar nicht: wieder das Gesetz als Grundlage nehmen. Wir wollen nicht wieder darüber reden, dass ihr von Toten Werken umkehren sollt oder mit ganzem Herzen an Gott glauben sollt (als ein Werk!), oder alle möglichen Reinigungen vollführen sollt etc PP... Nein, darüber waren wir doch eigentlich schon hinaus.
Und jetzt beginnt der Vers, den ich eigentlich behandeln will:
Denn es ist unmöglich, diejenigen, welche einmal erleuchtet waren und geschmeckt haben die himmlische Gabe, und teilhaftig geworden sind des Heiligen Geistes, und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Wunderwerke des zukünftigen Zeitalters, und abgefallen sind, wiederum zur Buße zu erneuern, indem sie den Sohn Gottes für sich selbst kreuzigen und ihn zur Schau stellen.

Der Autor sagt, denn, wenn ihr jetzt als Grundlage wieder das Gesetz nehmt ist es unmöglich euch nochmal zur Buße/Umkehr zu erneuern.
Wenn ihr das Opfer, dass Jesus für euch dargestellt hat, nicht annehmt, dann ist euch nicht mehr zu helfen! Wenn ihr nicht glaubt, dass Jesus Opfer ein für alle mal jede Sünde bezahlt hat, dann könnt ihr ihn nicht nochmal kreuzigen und sagen, das ist jetzt das Opfer für die Sünden, die das erste Opfer nicht abgedeckt hat. Es ist schlichtweg unmöglich, dass ihr nochmal zu Gott umkehrt, denn ihr seid bereits umgekehrt. Ihr wisst bereits alles über das Opfer Jesu, über die Sündenvergebung der Welt, aber ihr nehmt es nicht an! Ihr seid abgefallen vom Glauben daran, weil ihr es NICHT glaubt!

Denn das Land, welches den häufig über dasselbe kommenden Regen trinkt und nützliches Kraut hervorbringt für diejenigen, um derentwillen es auch bebaut wird, empfängt Segen von Gott; wenn es aber Dornen und Disteln hervorbringt, so ist es unbewährt und dem Fluche nahe, und sein Ende ist die Verbrennung. 

Er sagt weiter: Über euch ist der gleichen "Gnaden"Regen ausgegossen, wie über die anderen, denen das Evangelium verkündigt wurde, wenn ihr nun trotzdem nur Gesetzeswerke hervorbringt, dann könnt ihr Gottes Segen nicht empfangen. Der alte Bund besagt: hälst du dich an die Regeln, bist du gesegnet, hälst du dich nicht dran, bist du verflucht. Wenn ihr nun weiter nach diesem Prinzip lebt, seid ihr verflucht, weil sich an die Regeln halten NICHT möglich ist. Ihr werdet immer, wenn etwas schief geht, denken, ihr seid unter dem Fluch Gottes. Und das wird euch wieder unter das Gesetz knebeln. In diesem wiederum ist keine Freiheit. Das ist der Fluch! Das Gesetz ist der Fluch! Diese Gesetzeswerke also sind nichts wert vor Gott und werden deshalb von seinem Feuer verbrannt. Wohlgemerkt: Die Werke, nicht der "Werker" selbst!!
Als nächstes beruhigt der Autor die Gesetzeshalter ein bisschen:

Wir aber sind in Bezug auf euch, Geliebte, von besseren und mit der Seligkeit verbundenen Dingen überzeugt, wenn wir auch also reden. Denn Gott ist nicht ungerecht, eures Werkes zu vergessen und der Liebe, die ihr gegen seinen Namen bewiesen, da ihr den Heiligen gedient habt und dienet. 

Gott vergisst eure Werke nicht, sagt er. Er ist nicht ungerecht. Er sieht euren Eifer.

Wir wünschen aber sehr, daß ein jeder von euch denselben Fleiß beweise zur vollen Gewißheit der Hoffnung bis ans Ende, auf daß ihr nicht träge werdet, sondern Nachahmer derer, welche durch Glauben und Ausharren die Verheißungen ererben.

Und zum Schluss sagt er:
Ich wünschte nur, ihr würdet den gleichen Eifer darin beweisen EINFACH ZU GLAUBEN, und Nachahmer derer sein, die ALLEIN durch Glauben und Warten die Versprechungen Gottes ererben. Ihr müsst gar nichts tun. Glauben und Warten reicht völlig.
Es gibt da eine schöne passende Stelle in Jesaja:
Denn so spricht der Herr, Jehova, der Heilige Israels: Durch Umkehr und durch Ruhe würdet ihr gerettet werden; in Stillsein und in Vertrauen würde eure Stärke sein. Aber ihr habt nicht gewollt;
Jesaja 30:15 ELB

Quasi genau das gleiche: In Stillsein und Vertrauen auf Gott wäre unsere Stärke, wenn wir uns allein auf sein Werk verlassen. Aber die Israeliten haben nicht gewollt. Sie wollten es sich selbst verdienen, eigene Werke tun, sich auf sich selbst verlassen. Und das gleiche Problem gibt es offenbar bei den Hebräern.
Und natürlich gibt es das auch heute in den Gemeinden. Und zwar nicht wenig! Die Leute denken, wenn man Christ ist, muss man sich gleichzeitig bemühen, die Gebote zu halten, dabei ist das Gesetz erfüllt.
Wenn ich ein Glas bis zum Rand mit Wasser fülle, ist es voll oder auch erfüllt! Egal, wieviel Wasser ich noch dazu gieße, es ändert nichts mehr daran, dass das Glas voll ist.
Jesus hat das Gesetz erfüllt, egal wie viel oder wenig wir uns daran halten! Wir müssen uns nicht mehr abstrampeln die Gebote zu halten oder denken, Gott ist böse auf uns, wenn wir es nicht tun. Es tut NICHTS zur Sache,das Gesetz ist und bleibt erfüllt! Für alle Zeit! Gott ist nicht mehr böse auf uns. Nie! Er möchte uns nur noch segnen, uns alles geben, worum wir ihn bitten. Weder uns Lektionen erteilen oder uns durch blöde Umstände erziehen, noch uns irgendetwas vorenthalten.

Er, der doch seines eigenen Sohnes nicht geschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch ALLES schenken?
Römer 8:32 ELB

Und das ist doch mal eine wirklich GUTE NACHRICHT!

Danke Vater, dass du an mir festhälst und nicht ich an Dir. Und danke, dass ich nichts mehr tun muss, außer Stillsein und Vertrauen, wenngleich das schwerer ist als alles andere;) Danke, dass Du einfach ALLES getan hast und dass ich durch dich wirklich frei bin!
Amen

Sonntag, 3. Juni 2018

Gott gibt ohne Gegenleistung

Ich hab, wie jeder Mensch, verschiedene Baustellen.
Eine ist, dass ich Dinge gern bis auf den letzten Drücker hinausschiebe.
Eine andere ist, dass wenn ich unzufrieden bin, ich mich mit Shoppen oder Essen tröste - unbewusst, nicht extra;)
Aber obwohl mir diese Dinge bewusst sind,bin ich nicht stark genug, das zu ändern.
Und hier zeigt mir Gott gerade etwas Bahnbrechendes. Es ist für mich tatsächlich völlig neu, entspricht in keinster Weise dem Zeitgeist der Gesellschaft und leider auch selten den Lehren der Kirche.
Statt in diesen Punkten ständig zu versuchen mich mit Gottes Hilfe (nochmal: was auch immer das sein mag?!) in den Griff zu bekommen, lehrt Gott mich, nicht auf meine Schwächen zu sehen, sondern auf ihn und mich voll und ganz auf ihn zu verlassen.
Ein Beispiel: Der Kindergartenplatz unserer Kinder wird von der Stadt bezahlt. Dafür allerdings ist es nötig regelmäßig einen Antrag zu stellen. Unsere Bewilligung lief im Januar mal wieder aus und ich bekam es einfach nicht auf die Reihe diesen Antrag zu stellen. Jedes Mal, wenn ich Gott bat uns finanziell zu segnen, blitzte der Gedanke an den Antrag hoch, als ob Gott zu mir sagen würde, wenn ich den Antrag nicht stelle, kann Gott mir da leider auch nicht helfen. Dann würde eben im Februar die Rechnung für den Kindergartenplatz ins Haus flattern und ich müsste bezahlen. Aber diese Stimme war nicht Gott, es war meine eigene, die Stimme meines Unglaubens.
Natürlich vergaß ich den Antrag immer wieder ganz schnell - im Alltag mit 4 Kindern bleibt nichts lange im Kopf:D
Als es bereits Ende Januar war, fiel mir der Antrag wieder ein und ich sah schon, dass wir für Februar bezahlen müssten, aber dann passierte etwas völlig Unerwartetes: Der Bewilligungsbescheid ab Februar, bis September kam. Ohne dass ich den Antrag gestellt hatte. Ohne, dass ich dafür gebetet hatte. Ohne dass ICH irgendetwas getan hatte. Und diesmal sprach Gott echt zu mir und sagte: Du bist zwar IN dieser Welt, aber nicht VON dieser Welt. Die Regeln dieser Welt gelten nicht mehr für Dich! ICH kann alles! Ich stehe über jeglicher menschlicher Bürokratie und ALLES ist für MICH möglich!
Ich bin immer noch völlig platt! Diese "Lektion" hat echt gesessen, aber es ist nicht die einzige.
Was das Shoppen angeht, habe ich beschlossen, mich nicht mehr zu disziplinieren und zu versuchen mich zusammen zu reißen, sondern ich shoppe einfach: "Hemmungslos". Und ich fühle mich danach nicht mehr schlecht. Ich denke danach nicht: "Dass wir finanzielle Schwierigkeiten haben liegt nur an mir. Wenn ich mich nur zusammen reißen würde... Gott kann uns nicht finanziell segnen, wenn ich das Geld verprasse."
Statt darauf zu schauen, was ich mache, nämlich  das Geld verschwenden, schaue ich auf das, was Gott tut, nämlich: Mich nicht verurteilen. Mich finanziell segnen. Und das Bedürfnis stillen, welches hinter dem Shoppen steckt. Und plötzlich, weil ich mich nicht mehr schuldig oder verurteilt fühle, kann ich auch mal einen Wunsch, den ich habe, einfach auf meine Wunschliste setzen, weil ich es nicht dringend benötige um mich zu "trösten" oder zu "belohnen". Denn Gott tröstet mich und belohnt mich mit seinem Frieden.
Von außen sieht es aus, als ob ich es mir sehr einfach mache - tatsächlich ist es so einfach, jedoch ist das einfache oft das wirklich Schwere! 
Wir Menschen sind so sehr gewohnt uns alles zu erarbeiten, es fällt uns so schwer, jegliche Versuche abzulegen und unser Vertrauen einzig und allein auf Gott zu setzen. Und doch ist das das Einzige, was wirklich tiefgreifend verändert, denn Gott bekämpft nicht nur Symptome, er verändert unser Herz.
Mit allem Versuchen, allem Sich Zusammenreißen und Selbstdiszipinieren kratzen wir doch nur an der Oberfläche. Wir reinigen unseren Becher von außen, aber das Innere bleibt unberührt. Denn an unser Inneres kann nunmal nur Gott heran und er möchte das auch gern, aber er zwingt sich nicht auf.
Du kannst auch gern versuchen deine schlechten, vlt sogar sündigen Angewohnheiten selbst in den Griff zu bekommen. Du kannst dir einreden, allein die Tatsache, dass Du den Willen hast etwas zu ändern ist schon Gott gewirkt und dass Du den Rest doch nun wirklich selber tun musst und ich wünsch Dir viel Glück beim Nicht-scheitern, mache Dir da aber wenig Hoffnung;)
Für mich hat das nicht funktioniert und Gott hat mir auch klar gemacht, warum:
Wenn der Ruhm nicht Gott gehört, handle ich aus meiner eigenen Kraft und die ist seeehr beschränkt. Genau genommen sagt Jesus:
Ohne mich könnt ihr nichts tun. Nichts. Niente. Nada. Das bedeutet: Gar nichts.
Das ist nicht sehr viel;)

Für mich selbst ist dies ein echtes Lernfeld und ich merke, wie es in mir immer wieder aufschreit und ich die Dinge selber machen will, weil ich denke, ICH MUSS. So zum Beispiel beim Thema Essen. Ich versuche noch immer mich zusammen zu reißen und nicht abends vor dem Fernseher Süßigkeiten zu essen, aber ich merke auch: je mehr ich mir das verbiete, desto größer wird der Wunsch es zu tun. Aber es loslassen, einfach machen und auf Gott hoffen fällt mir extrem schwer - denn natürlich denke ich sofort, dass ich dann in 4 Wochen noch 5 kg mehr wiegen werde... ODER ich vertraue Gott;)
Mal sehen!:)

Ich danke Gott und jeden Fall für seine Geduld mit mir und dass er gibt, ohne, dass ich etwas geben muss!
Amen